Freche Biester

 USA 2001

Slap Her, She's French

Komödie, young 01.03.2002 92 min.
5.10
film.at poster

Eine französische Austauschstudentin macht das Leben eines texanischen Teenagers zur Hölle.

Starla Grady (Jane McGregor) liebt sich, ihre Eltern, ihre Heimat Texas, und sieht man vom rotzfrechen kleinen Bruder ab, ist ihr Teenagerleben vollkommen. Akribisch plant die regierende Königin der Splendona Highschool, als Star-Cheerleader natürlich mit dem Footballhelden der Schule romantisch verschweißt, ihre Karriere. Nichts steht ihrem Traum, die populärste TV-Moderatorin Amerikas zu werden, im Wege, bis eine französische Austauschstudentin die scheinbar festen Hierarchien ins Wanken bringt. Genevieve LePlouff (Piper Perabo) stellt sich als scheue, vom Leben gestrafte Pariser Unschuld vor, tarnt aber mit dieser Lüge einen verdorbenen, faulen Kern. Während Starla "Mademoiselle Harmlos" arglos in Clique und Familie integriert, macht ihr die betrügerische Rivalin zuerst den Freund, dann den Thron bei Mitschülern und zuletzt sogar die Eltern streitig. Obwohl ihre Krallen längst misstrauisch ausgefahren sind, lässt sich der amerikanische Modellteenager immer wieder vom aufgesetzten Heiligenschein ihres Gastes blenden, bis Genevieves Intrigen Starla sogar hinter Gitter bringen. In der Zelle, von Selbstzweifeln und den Blicken knallharter Knastfrauen eingekreist, besinnt sich Starla der wahren Werte ihres Lebens, die sie mit Hilfe ihres Bruders und ihrem neuen Freund Ed (Trent Ford) entschlossen verteidigen will. Denn Rache ist süß und die Lektion für Genevieve schließlich bitter...

Details

Piper Perabo, Jane McGregor, Trent Ford, Alexandra Adi, Nicki Lynn Aycox, Jesse James, Julie White, u.a.
Melanie Mayron
Christophe Beck
Charles Minsky
Lamar Damon, Robert Lee King
Constantin

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Sinn und Unsinn eines Forums
    Da in diesem Forum der film.at Redaktion Vorwürfe beim Umgang mit UserInnenkommentare gemacht wurden, ist es notwendig, einiges klarzustellen:

    Wir verstehen das film.at Forum als Plattform für den freien Meinungsaustausch über Filme, die auch Platz für ¿Metadiskussionen¿ bieten soll. Es wird keine Zensur geübt, allerdings behalten wir es uns vor, Beiträge mit rassistischen oder frauenfeindlichen Inhalten, sowie Postings, in denen andere UserInnen in nicht tolerierbarer Art beschimpft werden, zu löschen. Wir sind uns dessen bewusst, dass die Grenze des ¿gerade noch erträglichen¿ von unterschiedlich sensiblen Personen verschieden wahrgenommen wird. Diskussionen über diese Vorgangsweise sind erwünscht, entweder öffentlich in diesem Forum, oder auch als konstruktive Beiträge, Wünsche und Verbesserungsvorschläge per Mail.

    Die auf der film.at Startseite veröffentlichten Postings sollen einen Überblick über verschiedene Meinungen zu aktuellen Filmen bieten und zur Diskussion anregen. Kurze, prägnante und auch provokative Meldungen erfüllen diese Funktion m. E. besser als lange Kritiken, seien diese auch noch so ¿gut formuliert¿ und ¿fundiert. Dass sich nicht regelmäßig die aktuellsten Postings auf der Startseite finden ist darauf zurückzuführen, dass nicht jeden Tag Kommentare gepostet werden, die diesen Ansprüchen genügen.

    Hartmut Schnedl
    Film.at

    Re: Sinn und Unsinn eines Forums
    Es ist mir sehr wohl klar, dass ihr von der film.at-Crew nicht mit den Unruhestiftern sympathisiert. Aber in diesem einen Fall habe ich mir Herrn Hannes Kartnig als Vorbild genommen und ein wenig gepoltert, sodass ich mir einer Antwort sicher sein konnte. Entschuldigung für diesen "Trick".

    Ich begrüße es sehr, dass keine Zensur geübt wird - allerdings nur inhaltlicher Natur. Dies gilt jedoch nicht für persönliche Beleidigungen, welche manchmal schon ziemlich weit in den Intimbereich vorgehen. Solche herabwürdigenden Kommentare haben in einem Filmforum nichts zu suchen und sollten auch demnach dort hin befördert werden wo sie in gehören - in den Müll. Ein User der film.at aufsucht will sich Meinungen über Filme einholen und nicht lesen müssen, dass User A User B scheiße findet. Ich kann mit sachlicher Kritik sehr wohl umgehen - auch was meinen Schreibstil angeht - aber das bei persönlichen Beleidigungen auf dem Niveau einer "Lilly" oder anderen Unruhestiftern bin ich ehrlich gesagt schon enttäuscht, dass man hier nicht einschreitet. Bevor sie mir jetzt verletzte Eitelkeit vorwerfen, so möchte ich hinzu fügen, dass auch andere User in diesem Forum schon von diversen Personen auf das tiefeste beleidigt wurden und ich quasi jetzt auch für diese sprechen möchte. Was soll man von einem Thread halten, in dem jemand eine Kritik verfasst und als Antwort nur "du bist ein Trottl" oder "geh scheißn" bekommt?

    Zum Thema Startbildschirm: Ihre Begründung klingt logisch, wird allerdings durch den aktuellen Startbildschirm ad absurdum geführt. Fünf Beiträge stehen auf Seite eins. Zwei davon betreffen "Collateral Damage" - beide Kritiken vereißen den Film (ergo= eine Kritik hätte gerreicht). Dann gibt es zwei Beiträge zu "Momo". Der eine User hat den Film ja noch nicht einmal gesehen und beim zweiten erkundigt sich Filmladen, ob denn irgend jemand den Film schon gesehen hat. Übrig bleibt eine Kritik zu "Jin-Roh", die dann tatsächlich als einzige den von ihnen angeführten Kritierien entspricht. Nur soviel dazu, aber darum ging es mir eigentlich gar nicht, und ich glaube sie wissen das auch sehr gut.

    Fakt ist: Ein Forum ohne Registrierungspflicht muss mit Argusaugen moderiert werden - sonst artet das ganze aus. Wir sind jetzt im Moment auf der Vorwarnstufe und ich wünsche ihnen nicht so ein Schlamassel wie ich es schon in vielen Foren gesehen habe. Ich bitte um Entschuldigung dafür, dass ich das hier jetzt öffentlich zur Sprache gebracht habe, aber scheinbar sah man bei euch bislang nicht wirklich eine Problematik dahinter. Ich werde auch weiterhin meine Kritiken in dieses Forum stellen und werde wohl weiter mit Anfeindungen jeder Art leben müssen. Ich kann nichts dagegen tun - sie schon.

  • enttarnt
    schladi schladi, ich hab dich ja längere zeit für den herrn christoph oberhuber gehalten, und jetzt stellt sich heraus, dass du der gar nicht bist. is eh gut, weil den oberhuber kann ich auf den tod nicht ausstehen. hat sich aber auch wirklich überall breitgemacht dieser schnöselige, aufgeblasener typ.

    aber du, claus, bist anscheinend auch nicht aus dem kinosessel zu kriegen, so wie´s ausschaut. ich finds halt schad, dass du auf filmkritik.at und hier das selbe schreibst. nicht, dass du schizophrenerweise deine meinung ändern solltest, aber copy&paste is halt doch nicht das wahre. du siehst ja, wie dich die leute hier birnen. für professional is dein stil ja eh der richtige, aber film.at is halt doch auf einer anderen ebene. damit mein ich nicht niveau oder besser niveaulosigkeit (lilly gruss an dich mein schatz).

    na ja, kollege tuvok detto. stilmässig mein ich. der sollt halt noch ein paar absätze einfügen, weil auf hundert zeilen in einer wurscht, kann man schon mal die zeile verlieren, wenn einem die augen zufallen. ich hab aber eh nix gesagt. was mich halt nach wie vor wundert, is die tatsache, dass dich hollywoodfilme mehr zu interessieren scheinen als spittelbergfilme. liegt aber, denk ich daran, dass du die aufmerksamkeit liebst, und über "amoress perros", "italienisch für anfänger" oder "la répétition" könnten dann wahrscheinlich nur wir beide und ein paar andere leut quatschen, was auch nicht befriedigend genug zu sein scheint.

    bis vor kurzen hab ichs ja gut gefunden, dass du deinen stil nicht änderst, nur um den leuten zu gefallen, oder ihnen einen gefallen zu tun, aber jetzt, wo ich diese copy&paste sache entdeckt hab, bin ich ein bisserl enttäuscht. aber du bist okay. da sag ich nix.

    Re: enttarnt
    Eingangsfrage: Wer ist Christoph Oberhuber?
    Zu meinen Kritiken ist zu sagen, dass diese sich mittlerweile auf etlichen Sites im Internet (an die sechs werden es schon sein, inklusive meiner eigenen) und da ich pro Jahr eine dreistellige Anzahl an Filmen rezensiere, möchte mich mir nicht für verschiedene Foren auch verschiedene Texte aussuchen müssen. deshalb bietet sich an C&P zu verwenden, da es schnell ist und film.at nicht mein Hauptbetätigungsfeld ist. Dabei poste ich ja bei weitem nicht alle meiner Kritiken hier herein da ich nicht glaube das das p.t. Publikum hier mit Kritiken zu "Heaven" und "Italienisch für Anfänger" etwas anfangen wird können (sorry für die Verallgemeinerung).
    Das ist auch der Grund das du hier meistens nur Kritiken über Hollywoodfilme von mir liest. Bis Ende 2001 habe ich wirklich eine Kritik zu jedem von mir gesehenen Film geschrieben. Das geht sich jetzt zeitlich leider nicht mehr aus, deshalb picke ich dann auch eher jene Filme heraus, welche ein wenig mehr Leser interessieren könnte. Freilich sehe ich aber nach wie vor Spittelbergfilme, auch wenn ich einräume mir eher für Apollo-Filme frei zu nehmen. Nächste Woche z.B. würden mich "In the mirror of Maya Deren", "Tatoo" und "Nomaden der Lüfte" interessieren, welche sich hoffentlich zeitlich ausgehen, aber ehrlich: Wieviel Prozent hier würden eine Kritik zu obengenannten Filmen lesen? vor allem wenn sie mehr als nur "urfad" oder "voi geil" beinhaltet?
    Kritik aus diesem Forum nehme ich mir nicht wirklich zu Herzen, wer ins Archiv schaut und nach deren Beiträge sucht wird feststellen, dass das meistens Unruhestifter sind die vermutlich den rezensierten Film nicht einmal gesehen haben. Soll ich mir wegen diesen wenigen Kasperln graue Haare wachsen lassen? Schade finde ich nur, dass die film.at-Crew hier nicht einschreitet und unpassende Beiträge (nicht nur gegen meine Person) löscht, aber entweder wird das Forum nur alle drei Wochen oberflächig überfolgen oder es gibt Sympathien mit den Unruhestiftern. Ist natürlich jetzt ein schwerer Vorwurf aber als kleines Indiz möchte ich anführen, dass schon seit Ewigkeiten auf dem Startbildschirm keine ausführliche Kritik mehr von dir, alex, Namikwa, chrisnha, schladi (der, der meinen Nick verwendet), mir und all jenen die wirklich die Film.at-Gemeinde mit gut formulierten und sachlich fundierten Kritiken verwöhnen, gestanden ist.
    Na ja, ich werd auf jeden Fall weiter hier posten - und das ärgert die paar Unruhestifter mehr als wenn ich mich künstlich über nichts und wieder nichts aufrege....Würd mich übrigens freuen wenn wir uns per Mail ein wenig über Filme unterhalten würden. Du scheinst ja ein genau so großer Filmfreak wie ich zu sein....Schladi....

  • Same as usual
    Oft schon wurden in Highschool-Komödien unscheinbare Mädchen unter die
    Fittiche der Schulschönheit genommen und zu einem zauberhaften Schwan
    geformt und auch hier schaut es anfangs nach einem ziemlich matten Aufguss
    dieser Thematik aus. In "Freche Biester" (was für eine "sinnvolle"
    Eindeutschung des Titels) jedoch versucht man mit ein wenig geänderten
    Voraussetzungen das Genre zu beleben, was zumindest in der ersten halben
    Stunde für ein wenig Innovation sorgt. Das hässliche Entlein arbeitet mit
    böswilligem Vorsatz und versucht Schritt für Schritt ihre ahnungslose
    Gönnerin zu vernichten.

    Doch so schwungvoll der Film auch beginnt, hat er sein Pulver ziemlich bald
    auch schon wieder verschossen. Solange Genevieve ihre Tarnung aufrecht
    erhält, erfreut man sich noch an Starlas Naivität, aber danach reicht es
    leider nur mehr für einige gequälte Lacher. Zu simpel ist schlussendlich der
    Plot und zu billig sind die Pointen als das man den Genre-Highlights auch
    nur ansatzweise das Wasser reichen könnte. Filmdebütantin Jane McGregor und
    Piper Perabo liefern sich zwar ein recht amüsantes Duell, aber vor allem
    durch peinliche Leistungen der Nebendarsteller (Matt Czuchry ist doch
    tatsächlich Schauspieler!?!) verspielt man viel an Kredit und trotz der
    relativ geringen Spielzeit von 93 Minuten kann der Film zu einer ziemlich
    zähen Angelegenheit werden. Ein fulminanter, witziger Showdown entschädigt
    zwar für etliche Leerläufe aber das Gefühl, dass man sich diesen Film
    eigentlich ersparen hätte können, überwiegt nach dem verlassen des Kinosaals
    doch klar.

    Fazit: "Freche Biester" bringt zwar einige neue Ideen ins Genre, kann aber
    unter dem Strich keine wesentlichen Akzente setzen....diese und noch mehr Kritiken gibt es auf http://beam.to/filmkritik