Freies Land

 D (Sowjet. BZ) 1946
77 min.
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Monatelang ziehen Flüchtlingstrecks aus Ostpreußen, Pommern und Schlesien gen Westen. Auf der Suche nach einer neuen Heimat erleben die Menschen oft Missgunst und Ablehnung. In der Sowjetischen Besatzungszone sucht man, dem zu begegnen, indem man viele der Vertriebenen ebenso wie viele einheimische Kleinbauern zu gleichberechtigten »Neubauern« macht: Jeder von ihnen bekommt ein Stück von jenem Land, das ursprünglich in die Westzonen geflohenen Großgrundbesitzern gehört hatte.

FREIES LAND beschreibt diesen Prozess mit semidokumentarischen Mitteln und erinnert stilistisch durchaus an die Anfänge des italienischen Neorealismus. Er ist innerhalb der DEFA-Geschichte ein Unikat, das Jahrzehnte lang vergessen war und erst am Ende der DDR wieder entdeckt wurde. (Filmarchiv Austria)

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Ursula Voß, Fritz Wagner, Herbert Wilk, Hans Sternberg, Aribert Grimmer, Karl Platen, u.a.
Milo Harbich

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