Gedenket - Lebendig begraben

 A 1924

Jiskor

Drama, Stummfilm 100 min.
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Am Grab des Juden Leybke, der vor vielen Jahren den Märtyrertod erleiden musste, erinnert sich die jüdische Gemeinde an seine Geschichte.

Am Grab eines Juden, der vor langen Jahren den bitteren Märtyrertod erleiden musste, versammelt sich alljährlich am Gedenktag die Gemeinde des polnischen Ortes und der Rabbi erzählt die schaurig traurige Geschichte vom tapferen und hochgesinnten Leybke, der unter der Obhut einer bäuerlichen Pflegemutter als schöner Jüngling herangewachsen war. An ihm fand die gräfliche Tochter ebenso Gefallen wie einst Potiphar am biblischen Josef. Leybke bleibt standhaft und weist alle Liebesanträge der Grafentochter zurück. Die tief gekränkte Frau verleumdet nun Leybke, ganz nach dem Vorbild der Bibel, ihr nachgestellt und sie bedroht zu haben, worauf der empörte Graf ihn in einen Turm sperren lässt. Freunde befreien ihn und er flieht mit seiner Braut. In seinem Versteck erfährt er, dass vom Grafen an seiner Stelle andere Juden als Geiseln genommen und gepeinigt werden. Leybke kehrt deshalb freiwillig zum Grafen zurück. Er muss die erniedrigensten Martern ertragen. Trotzdem bleiben alle weiteren Versuche der Grafentochter ihn für sich zu gewinnen vergeblich, weswegen sie sich vergiftet. Daraufhin befiehlt der Graf in seinem Schmerz über den Verlust den Mann, den er für den Mörder seiner Tochter hält, lebendig zu begraben...

(Text: Filmarchiv Austria)

Details

Maurice Schwartz (Leybke), Oskar Beregi (Graf), Dagny Servaes (Helena), Betty Reve (Kreyndb| Anna Appel (Pflegemutter), Bine Abramowitz (Großmutter), Wolf Silberberg (Rabbi), Wolf Goldfaden (Gastwirt Zimeb| Jacob Mestel (Zweiter Rabbi)
Sidney M. Goldin
Harry Sekler

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