Gegenbilder - Filmische Subversion in der DDR

 DDR 1981
Avantgarde 91 min.
film.at poster

Eine filmische Gegenöffentlichkeit wie im Westen hat es in der DDR nie gegeben.

Weil es im streng reglementierten Filmbereich völlig ausgeschlossen war, an professionelles Gerät heranzukommen, behalfen sich die Autoren mit der auch in der DDR verfügbaren billigen Schmalfilmtechnik. Subversive Fluchtbilder entstehen - aufgeführt in der Subkultur informeller Gruppen. Wer die sowjetische "Quarz"-Kamera im 8mm-Format nicht nur für Familien- oder Urlaubsbilder einsetzte, bewegte sich schon in einer rechtlichen Grauzone. Politisch eindeutige Äußerungen waren in der unabhängigen Kunstszene der 80er Jahre Ausnahmeerscheinungen, statt dessen erkämpften sich die Künstler Räume, die in der Topographie der DDR-Kulturpolitik nicht vorgesehen waren. (Ramón Reichert)

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Lutz Dammbeck, Gino Hahnemann u.a.

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