Gingakei / Galaxy

 J 1967
Avantgarde 
film.at poster

Gingakei zählt zu den zentralen Werken des experimentellen japanischen Kinos.

In dem wie eine Möbiusschleife aufgebauten Film begegnet ein Mann nach einem Autounfall seinem früheren Ich, das er zunächst umzubringen trachtet. Als dies nicht gelingt, versucht er, in die Vergangenheit zurückzukehren, wird von einem mysteriösen Mönch aber daran gehindert. Die Hinwendung zum Surrealismus, so Adachi, habe dem Ohnmachtsgefühl der Neuen Linken entgegenwirken sollen, nachdem der Versuch gescheitert war, die Unterzeichnung des japanisch-amerikanischen Sicherheitsabkommens 1960 zu verhindern. Einige Jahre später wird der Filmemacher als revolutionärer Kämpfer in den Untergrund gehen.

(Text: Viennale 2011)

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Adachi Masao

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