Gli Invasori

 Italien/Frankreich 1961
Kostümfilm, Abenteuer 90 min.
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Eine Wikingersiedlung an der Küste Englands wird erbarmungslos von englischen Soldaten gestürmt. Unter den wenigen, denen mittels Schiff die Flucht gelingt, befinden sich auch die zwei jungen Söhne des niedergemetzelten Anführers, doch einer der beiden geht unglücklicherweise über Bord. Unterdessen treibt der Befehlshaber der Soldaten seine Intrigen auf die Spitze, indem er den König ermordet. Die trauernde Königin läuft in ihrer Verzweiflung das Ufer entlang, stößt auf den fast leblosen Körper des jungen Wikingersohnes erkennbar durch die majestätische Tätowierung auf seiner Brust und beschließt, ihn als ihren eigenen Sohn aufzuziehen. Obwohl Die Rache der Wikinger im selben Jahr wie Ercole al centro della terra (Vampire gegen Herkules, 1961) gefilmt wurde und auch viele derselben Sets, Schauspieler und Crew-Mitglieder einsetzt, ist es doch ein gänzliches anderes Unterfangen. Während Herkules bemüht war, einen irritierend verzerrten Blick auf die Realität zu kreieren, verwirft Die Rache der Wikinger die halluzinogene Seite und konzentriert sich stattdessen auf Skript und Tempo. Ein riskantes Unterfangen, doch dank Regisseur Mario Bava und seiner Komplizen funktioniert diese Taktik ausgezeichnet. Ohne Zweifel handelt es sich um eine Abwandlung desKlassikers The Vikings mit Kirk Douglas und Tony Curtis in den Rollen der Krieg führenden Brüder. Doch ungeachtet dieser Ähnlichkeit hat Die Rache der Wikinger eine ausgewogene Handlung und eine Reihe von Action-Szenen. Die Kampfszenen sind gut inszeniert; Gleiches gilt für die Seeschlachten besonders, wenn man bedenkt, dass das Budget nicht ausreichte, um auf echten Schiffen zu filmen. Die Gefechtsszenen auf See sind ein Mischung aus Studioaufnahmen und Sequenzen mit Modellschiffen aus Pasta! Außerdem gibt es eine großartige Szene, in der Erik versucht, einen Turm zu erklimmen, indem er sich mit Hilfe von Pfeilen, die seine Komplizen abfeuern, hocharbeitet. (Matt Blake)

Details

Cameron Mitchell (Iron), Georges Ardisson (Erik), Alice Kessler (Rama), Ellen Kessler (Deia), Françoise Christophe (Königin Alice), Andrea Checchi (Sir Ruckford), Folco Lulli (König Harald)
Mario Bava,
Roberto Nicolosi
Ubaldo Terzano, Mario Bava
Mario Bava, Oreste Biancoli, Piero Pierotti

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