Goya oder Der arge Weg der Erkenntnis

 DDR/SU 1971

Goya, ili tyazhkiy put poznaniya

Drama, Biografie, Geschichtsfilm 134 min.
7.20
Goya oder Der arge Weg der Erkenntnis

Lion Feuchtwangers Roman liefert die Vorlage für atemberaubende Bilder, die Goyas Entwicklung vom Hofmaler zum Kritiker der Zustände im Spanien der Inquisision schildern.

Lion Feuchtwangers Roman liefert die Vorlage für atemberaubende Bilder, die Goyas Entwicklung vom Hofmaler zum Kritiker der Zustände im Spanien der Inquisision schildern.

Ursprünglich schon für 1966 geplant, konnte das Prestigeprojekt der DEFA erst 1970 realisiert werden: Es vereinte Schauspieler aus mehreren europäischen Ländern; über 120 Gemäldekopien wurden angefertigt; man drehte im 70-mm-Format, in Bulgarien, Jugoslawien, auf der Krim, in Leningrader Schlössern. Das Thema des Films, durch diesen äußeren Aufwand etwas überdeckt, zielt auf die Wandlung eines angepassten Künstlers zum Rebellen, der gegen die fragwürdigen Methoden der Herrschenden aufbegehrt. Zu wichtigen Figuren auf dem Weg des spanischen Hofmalers Don Francisco de Goya werden eine verfemte Sängerin und der Philosoph Jovellanos. Mit ihnen kommentierte GOYA auch aktuelle Geschehnisse in der DDR wie das Tribunal gegen kritische Künstler 1965/66 während des 11. Plenums der Staatspartei SED. (Filmarchiv Autria)

Details

Donatas Banionis, Olivera Vuco, Fred Düren, Tatyana Lolova, Rof Hoppe, Mieczyslaw Voit, Ernst Busch, Gustaw Holoubek, Wolfgang Kieling
Konrad Wolf
Werner Bergmann, Konstantin Ryzhov
Angel Vagenshtain, nach dem Roman von Lion Feuchtwanger

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