Grossmutter

 

Baboussia

Drama 
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Die episodische Struktur des Films bietet einen Querschnitt der russischen Gesellschaft.

In einem Häuschen am See führt die rüstige Tusya den Haushalt ihrer Tochter. Als diese Jahre später zum Pflegefall wird zwingt ihr Schwiegersohn Tusya, den Enkelkindern das Haus zu überlassen und bringt sie zu ihrer Schwester Anna. Die schlägt sich mit ihrem Sohn herum, der trinkt. Ihre Tochter Líza lebt als erfolgreiche Journalistin in Moskau. Die beiden Schwestern erinnern sich an ihre Vergangenheit und leben in Eintracht mit den Nachbarn.
Dann bricht sich Anna die Hüfte und muss ins Krankenhaus. Líza versucht daraufhin energisch, Tusya wieder zu ihrer Familie zurückzuschaffen. Ivan, inzwischen Witwer, weigert sich aber, sie wieder aufzunehmen. Tusyas Enkel Tolik hat seine eigenen Probleme: er verlor einen Bruder und sein Haus in Tschetschenien und seine Tochter Olya war nach einer Explosion stumm geworden. Trotzdem bietet er Tusya ein Dach über dem Kopf. Sie aber entscheidet sich, der "Stimme eines Engels" zu folgen.

Lidia Bobrova
Geb. 1952 in der Region Amursk. Studiert zuerst Geschichte an der Universität Leningrad und dann Drehbuch an der Moskauer Filmschule VGIK. 1991 schließt sie dort auch die Höheren Lehrgänge für Regisseure ab. Ihre Filme fokussieren auf Charakter und Mentalität heutiger Landbevölkerung. Oft arbeitet sie mit LaiendarstellerInnen.
Länge: 97 Min.

Details

Nina Šubinová, Olga Onišcenko, Anna Ovsjannikovová, Vladimir Kulakov
Lidia Bobrova
Miroslav Simacek
Valerij Revic
Lidia Bobrova

Kritiken

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