Hans Westmar

 D 1933
93 min.
film.at poster

Die filmische Horst-Wessel-Hommage verklärt den zwielichtigen Zuhälter zum Nazi-Helden.

Glaubt man der NS-Propaganda, wurde Horst Wessel (1907-1930), Führer eines SA-Sturms, im Berliner Bezirk Friedrichshain von Kommunisten umgebracht. Nach dem Märtyrer der Bewegung wurde auch das Kampflied der SA benannt: »Die Fahne hoch! Die Reihen fest geschlossen! ...« In Wahrheit wurde Horst Wessel, ein kleiner Zuhälter, 1930 von einem Berliner Unterweltler erschossen. Vermutlich hatte Wessels Vermieterin zum Mord angestiftet.

Unter seinem ursprünglichen Titel HORST WESSEL wurde der Film nach einer einziger Vorführung verboten, weil er »weder Horst Wessel Ehre mache noch der NS-Bewegung ... und daher den Ruf Deutschlands gefährde « (Offizielles Kommuniqué). Goebbels ließ erst den »bearbeiteten « Film wieder zu: sofern »er unter einem neuen Titel läuft und direkte Anspielungen auf Horst Wessel und sein Leben und Sterben vermieden werden ...« (Joseph Wulff, 1966)

(Text: Filmarchiv Austria)

Details

Emil Lohkampf, Gertrud de Lalsky, Paul Wegener, Irmgard Willers, Heinrich Heilinger, Carl Auen u.a.
Franz Wenzler
Giuseppe Becce, Ernst Hanfstengel
Hanns Heinz Ewers nach Horst Wessel

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

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    Was besseres fällt denen auch nicht ein. Das er Zuhälter war, ist übrigens primitive Propaganda der Kommunisten, um über den Mord besser "hinweg" zu kommen.

  • Dr.
    Alles hatte seine Zeit.... auch die Zeit eines Horst Wessel gab es.Es waren schwere, ja auch schlimme Zeiten, aber man sollte bei der Detailinfo bei der Wahrheit bleiben. Wessel war niemals Zuhälter, er war ein fanatischer Parteikämpfer und meinte für eine gute Sache zu stehen. Bleibt bitte ehrlich, auch wenn es weh tut,... denn das ist auch politische Korrektnis.