Happiness is a warm gun

 Schweiz 2000
Drama 95 min.
film.at poster

Der experimentelle Filmessay von Thomas Imbach ist die Geschichte der deutschen Grün-Politikerin Petra Kelly, die 1992 von ihrem Lebensgefährten Gert Bastian erschossen wurde.

Petra (Linda Olsansky), eine engagierte Grüne und Pazifistin der 80er Jahre, wurde im Schlaf von ihrem Lebensgefährten und politischen Mitstreiter Gert (Herbert Fritsch), einem ehemaligen General, mit einem Revolverschuss getötet. Gert beging anschließend Selbstmord. Handelte es sich um einen Mord, oder wünschte sich Petra, erschossen zu werden? Was geht in Petra vor, während Gerts Kugel in ihren Kopf eindringt, bis zu dem Moment, in dem sie stirbt?

Mit einem "flash-forward" wird Petra in die heutige Zeit projiziert; sie erwacht in einem verglasten Raum in der Transitzone eines internationalen Flughafens. Um den Sinn dieses Schusses zu erfassen, begegnet sie, während sie dieses moderne Fegefeuer durchquert, Gert und anderen Menschen, die in ihrem Leben einen wichtigen Platz eingenommen haben:

Da ist Tashi, ihr tibetanischer Liebhaber, den sie in einem Hotelzimmer beim Flughafen trifft. Sie sieht auch ihre geliebte Großmutter und andere Leute, die sie noch nicht kennt, wie jene Ausländer in Ausweisehaft, denen sie einen Besuch abstattet. Einem von ihnen, Serge, mit dem sie ein Verhältnis zu haben scheint, begegnet sie noch zwei Mal. In ihrem großen Staunen angesichts des Todes entdeckt Petra nun die Macht ihres absoluten Verlangens.

Details

Linda Olsansky, Herbert Fritsch, Angelika Waller, Sir Henry, Ingrid Sattes, Stefan-Hyun Wanner, u.a.
Thomas Imbach
Jürg Hassler, Thomas Imbach, Peter Purtschert

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