Hardball

 USA 2001
Drama 09.05.2002 106 min.
6.30
Hardball

Ein spielsüchtiger junger Mann lässt sich dazu überreden, eine Baseball-Jugendmannschaft zu coachen.

Conor O'Neill (Keano Reeves) treibt eher ziellos durchs Leben und hat eine Schwäche, die ihn des öfteren in Geldnöte bringt: Er ist Spieler und steht bei etlichen Buchmachern in der Schuld. Als einige von ihnen langsam ungeduldig werden, wendet sich Conor an seinen Freund Jimmy Flemming (Mike McGlone), der ihm schon einige Male aus der Patsche geholfen hat. Doch der erfolgreiche Investmentbanker ist nicht mehr bereit, sein Geld ohne jegliche Chance auf ein Wiedersehen zu verpulvern. Jimmy hat eine bessere Idee und schlägt Conor einen Deal vor: Wenn Conor sich bereit erklärt, eine Gruppe sozial schwachgestellter Großstadtkids in Baseball zu trainieren, zahlt er ihm einen Wochenlohn zur Tilgung der Schulden. Natürlich ist Conor nicht gerade begeistert, nachmittags seine Zeit mit irgendwelchen Ghetto-Kids zu verbringen, doch es bleibt ihm keine andere Wahl, schnell an Geld zu kommen.

Zu allem Überfluss sind die Kids frech, haben nicht viel Ahnung von Baseball und es fehlen Spieler, doch der Deal verlangt, dass er ein funktionierendes Team zusammenstellt. Also wendet er sich zur Unterstützung an die attraktive Lehrerin der Jungen, Elizabeth Wilkes (Diane Lane).

Es kommt, wie es kommen muss: Sein seltsames Team wächst Conor ans Herz, Elizabeth ist ihm auch nicht ganz gleichgültig, und dank seiner Arbeit mit den Kids erkennt er, worauf es im Leben wirklich ankommt...

Länge: 106 min

Details

Keanu Reeves, Diane Lane, John Hawkes, D. B. Sweeney, Mike McGlone, Graham Beckel, Michael B. Jordan, Kristopher Lofton, Michael Perkins, Brian Reeed
Brian Robbins
Mark Ishan
Tom Richmond
John Gatins, Daniel Coyle
UIP

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

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User Kritiken

  • Sehr gut
    Hardball


    CONNOR O`NEAL ( Keanu Reeves ) hat keine richtige Bleibe. Er wettet um Geld zu kriegen, gewinnt und verliert, verliert und verliert, gewinnt, und verliert wieder mal. Mindestens bei 3 Buchmachern hat er Schulden, er versucht dauernd den Freund seines Vaters DUFFY, Besitzer eine Saufspelunke zu überreden ihm Geld zu borgen, und ihm das Schuldige nachzulassen. Der borgt ihm nichts mehr, und so bleibt ihm nur noch sein Freund über, JIMMY FLEMMING, Mitarbeiter einer großen Chicagoer Broker Firma, der für 2 Wochen nach New York muß, und CONNOR, aus der Patsche hilft, aber nicht mit den geforderten 5.000 $, wo er seinen Kopf retten kann, sondern mit 500 $, aber die Bedingung ist, das er eine Bande von 10 Kids, im Sozialghetto, wo JIMMY herkommt, unterrichtet, und aus Ihnen ein Baseballteam macht. CONNOR wehrt sich dagegen, für Ihn sind Kinder nicht viel wert, er braucht Geld, willigt aber ein, weil er keines hat. JIMMY zahlt ihm jeden Montag einen Scheck von 500 $, und CONNOR muß sie nur trainieren, das ist der Deal. CONNOR ist überhaupt nicht begeistert, er versucht sie aber trotzdem zu trainieren. Seine Mannschaft nennt sich Kekambas und die haben gleich nach dem Training beim 1. Spiel haushoch gegen die Neben Mannschaft des anderen Blockes, die Waatus
    Verloren, und CONNOR weiß, das aus denen nichts werden wird, sie können einfach nicht spielen. Aber er muß es. In der Zwischenzeit meldet sich sein unterbelichteter, auch Spiel und Wettsüchtiger Freund TICKY TOBIN der von einem Freund dem Buchmacher FINK gehört hat. CONNOR muß spielen um seine Schulden zu bezahlen, und hofft das beim Basketballspiel zwischen Bulls und Chikagos, die Bulls gewinnen.
    Sein Leben ist mehr als verpfuscht, er hasst seinen Job und JIMMY, und will am liebsten aufgeben, aber irgendwas hält ihn am Deal, das er die Kleinen Rabauken trainiert. Aus Verzweiflung wendet er sich an die hübsche Lehrerin der Jungen, ELIZABETH WILKES ( Diane Lane ), die ihm helfen soll, das die Kids ihn akzeptieren, was anhand seiner etwas rüden und offenen Art nicht sehr schwer ist, und zum Ersten Mal passiert es, das die Kids einen andern Menschen überhaupt akzeptieren, und sie gewinnen Ihn irgendwie lieb. Sie sehen das der Gang aus dem Ghetto des Herzens nur über Sport führt, und sehen so in CONNOR die einzige Möglichkeit das zu schaffen. CONNOR verknallt sich in ELIZABETH, wie geht¿s weiter ? Werden die
    Kekambas gegen die Buas Das gewinnen ? Lässt man sie zum Endspiel zu ? Ein Pokal vielleicht ?
    Einen Film gleichen Titels gab es schon mehrere Male, aber dieser verdient ihn zurecht. Der Ball der hier zugespielt ist, scheint mehr als hart zu sein. Der Weg eines Underdogs von unten nach oben, und zwar im Herzen und in der Seele, das ganze umgesetzt in den Sozialghettos von Chicago, ist eine mehr oder weniger sehr gute Geschichte, die nicht nur auf die Tränendrüsen drückt, kitschmäßig, sondern einfach das harte Leben der Jungs in den Ghettos aufzeigt, mit deren Problemen und Sorgen, Nöten und nicht anwesenden Vätern, wo neben den üblichen Erschießungen, Bandenkriegen, und Geldnöten, Mütter versuchen Ihre Kinder in den Schulen zu Talenten ausbilden zu lassen, was nicht passieren würde, wenn nicht eine sehr gute und couragierte Lehrerin anwesend wäre, die versucht, Klein Kindern mehr als nur Schimpfworte beizubringen, weil das im Leben nicht viel bringt, was auch einige meiner Kinonachbarn bemerkten, die während des 100 Min. Filmes, einige Slangworte annahmen, was aber nicht so schlimm war, denn es kam nicht oft im Film ein Schimpfiges Welches vor, eher eine lästige Filmmusik, und da muß man wieder einen negativen Kritikpunkt setzen, denn die Musik gefiel mir überhaupt nicht, und ich bin nicht der einzige, meiner Freundin auch nicht, und somit ist die Musik echt ein Dreck gewesen, weil sie mir eben nicht gefiel, aber man hat sich daran gewöhnt, und angesichts der sehr

    Re: Sehr gut
    und angesichts der sehr guten rührigen und sehr ernsten Geschichte, kann man diesen Fehler, dem Regisseur verzeihen, wollte er doch nur eine Gleichsamkeit des Themas im Film gleichsetzen mit einigen Songs, die man leider, der Amerikanischen Slang Sprache muß man schon mächtig sein, nicht versteht. Punkt. Selten gab es noch Filme die so gut die Situation aufzeigen, und Ähnlichkeiten mit ¿ Die Bären sind los ¿ oder ¿Mighty Ducks ¿ und ein bisschen
    ¿ Bad Lieutnant ¿ oder ein bisschen ¿ Menace II Society ¿.Wir haben uns wirklich gefreut den Film gesehen zu haben, weil auch ein guter Keanu Reeves dabei war. Das einzige was bei dem Film störte ist, das er immer die Hände so weggerissen hat, als würde er jetzt jeden Moment wegfliegen. Der hat so ne eigenartige Handbewegung mit den beiden Armen gehabt, immer wenn er sich aufgeregt hat, hat er sie so auf die Seite gegeben, so als würde er angenagelt an ein Kreuz gerade auf einem Podest stehen, und das war etwas lästig, das ist nämlich die ganze Zeit so gegangen. Ich habe mir gedacht, der Junge ist ein Spasti, oder ein Epileptiker, oder er hat Immens großen Achselschweißgeruch, oder es wäre eine Angriffs und Abwehrtaktik, damit die anderen von seinem Schweißgeruch in die Flucht oder in eine Rauchgasvergiftung gedrängt werden.
    Sonst im großen und ganzen ist der Film wirklich was besonderes gewesen. Es gibt eben nichts wertvolleres als Kinder, und die großen, die dann etwas daneben sind, weil sie auf der Straße landen sind auch noch irgendwie Kinder, auch wenn sie wütende Scheiß Gangmitglieder sind, aber sie sind Kinder im Herzen, die versuchen statt einen Lollipopp, lieber Ihre 9 MM Glock ausführen. Die Leute da haben nichts, und sind mit ganz einfachen Sachen zufrieden, und Freundschaft, echt ein schönes Bild das da im Film dargebracht wurde. Wirklich ein Horror dort zu leben, und nach der Hälfte des Filmes, der wirklich sehr lange wirkt, stellt sich Spannung ein, und auch die Romantik und Trauer kommt nicht zu kurz, aber wie gesagt das ganze ist nicht übertrieben, sondern ehrlich und realistisch dargestellt.

    Anerkennende

    79 von 100