Hyenes / Ramatou

 
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Elefanten ziehen durch die Wüste. Die Einwohner der kleinen afrikanische Stadt Colobane leben in Armut. Da kehrt eine Frau zurück, "reich wie die Weltbank", mit einer goldenen Fußprothese. Der Händler des Ortes hat sie einst geschwängert und seine Vaterschaft verleugnet, jetzt will sie Rache nehmen, sich "Gerechtigkeit kaufen": 100 Milliarden bietet sie den Einwohnern, um den Händler zu töten. Die weigern sich zuerst - "Wir sind Afrikaner, aber die Dürre hat uns zu keinen Wilden gemacht!" -, erliegen aber nach und nach den Verlockungen des Komforts. Ramatou, großartiger zweiter Teil von Mambétys unvollendeter Langfilmtrilogie zu den fatalen Folgen von "Macht und Wahnsinn" präsentiert sich als irritierendes ästhetisches Hybrid, als Rouchfarbene Parabel über Kolonialismus und Konsumismus, deren tückische Ironien sich einfacher Deutung widersetzen. Am Ende, nach vollzogener Tat kommen Bulldozer und machen Colobane dem Erdboden gleich. Die Elefanten ziehen weiter. (Filmmuseum)

Details

Mahsour Diof, Ami Diakhate, Djibril Diop Mambéty.
Djibril Diop Mambéty
Wasis Diop
Mathias Kälin
Mambéty, nach Dürrenmatts ¿Der Besuch der alten Dame

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