Il terrorista

I, 1963

Film

Min.93

Zweimal Partisanenkrieg, erinnert von Überlebenden. In Visitors bekommt Giulio Questi eines Abends unerwarteten Besuch: Die Seelen der Faschisten, die er tötete, stehen da in seinem Wohnzimmer und hätten gern, dass er sich das Leben nimmt. Questi spielt selbst sämtliche Rollen in diesem virtuosen Stück Heimkino: die Lebenden wie die Toten. Il terrorista erzählt von Ereignissen im Venedig des Winters von 1943. Die Brigate Garibaldi beginnt mit sogenannten GAP (= Gruppi d'Azione Patriottica) zu operieren. Das CLN (= Comitato di Liberazione Nazionale) beobachtet die Entwicklung mit gewisser Sorge, die Machtverhältnisse am Ende des Krieges müssen bei allen Entscheidungen im Auge behalten werden. Dramatisiert werden hier die internen Widersprüche des ­Widerstands - und das mit einer Schärfe wie in keinem anderen Film zuvor. Regisseur De Bosio wusste sehr genau, wovon er sprach: Renato, die Hauptfigur, ist angelehnt an Otello Pighin, in dessen Gruppe De Bosio kämpfte. (O.M.)

(Text: Filmmuseum)

IMDb: 6.7

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  • Schauspieler:Gian Maria Volonté, Philippe Leroy, Giulio Bosetti, Raffaella Carrà, Anouk Aimée

  • Regie:Gianfranco De Bosio

  • Kamera:Lamberto Caimi, Alfio Contini

  • Autor:Luigi Squarzina, De Bosio

  • Musik:Piero Piccioni

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