Im ersten Licht des Morgens

 I 1999

Prime luci dell' alba

Drama 
film.at poster

Zwei Sizilianische Brüder treffen sich, nachdem ihre Eltern bei einem Mafiahinterhalt ums Leben kamen, wieder.

Alles beginnt mit dem Wiedersehen der zwei Brüder: Auf dem ruhigen, sonnenbeschienenen
Bahnhof einer sizilianischen Kleinstadt stehen sich Edo,
der erfolgreiche Ingenieur aus dem Norden, und Saro, der an den Rollstuhl
gefesselt ist, seit Jahren erstmals wieder gegenüber.
Es ist ein familiärer Trauerfall, der Edos Besuch veranlaßt hat. Genau zwei
Monate ist es her, daß ihre Eltern in einen Hinterhalt gerieten und bei dem
Anschlag ums Leben kamen. Edo und Saro sind keine Helden. Sie haben
nicht die Absicht, einen von zahlreichen Mafia-Morden aufzuklären. Beide
sind eher zerbrechliche Naturen, die ein Unglück wie dieses noch sensibler
macht.

Für beide ist dies vor allem eine Gelegenheit, sich wieder näher zu kommen,
den jeweils anderen neu zu entdecken. Dabei merken sie, wie unterschiedlich
sie doch sind, fast fremd füreinander und so gar nicht geeignet
für die Rollen, die sie im Leben verkörpern. Die scheinbare Stärke Edos und
die innere Dunkelheit Saros, der seinen Träumen und Halluzinationen nachhängt,
sind zwei Seiten derselben Medaille. Letztendlich stehen beide vor
dem gleichen Problem - zur eigenen Heimat und den eigenen Leuten ein
harmonisches Verhältnis zu finden.

Zwischen Edo und Saro gibt es einen Konflikt zwischen zwei unterschiedlichen
Lebensentwürfen: trotz allem auf Sizilien zu bleiben oder sein Glück
in der Fremde zu suchen. Und doch besteht zwischen den beiden Brüdern
auch eine Vertrautheit, die ganz unmerklich, fast schweigend zutage tritt
und die das stets verborgene Gefühl der Zuneigung zwischen den zwei
Männern verrät.

Berlinale 2000

It all begins when two brothers reconvene. At a quiet, sun-drenched railway
station in a small town in Sicily, Edo, a successful engineer from the north,
and wheelchair-bound Saro meet again after years of separation. Death in
the family has brought Edo here. Exactly two months ago, their parents
were caught in an ambush and killed. Edo and Saro are no heroes. They
have no intention of trying to get to the bottom of yet another Mafia killing.
Both brothers are of a fragile, sensitive disposition. A tragedy such as this
only serves to increase their sensitivity.

And so they use this as an opportunity to get to know each other once more
and maybe even make some discoveries. However, it is not long before they
realise how very different they are. In fact, they are almost strangers, and
hardly fit for the roles they have chosen in life. However, Edo's ostensible
strength, and Saro's dark, inner world of dreams and hallucinations, are just
two sides of the same coin. In the final analysis, they share the same difficulties
trying to find a way of relating to their home and their people.

Edo and Saro's differing perspectives clash. Whereas one brother insists on
remaining in Sicily in spite of everything, the other is convinced that his
happiness lies elsewhere. Nevertheless, something like trust does exist
between the two brothers. Slowly, almost imperceptibly, a tender bond
emerges between the two men, revealing hitherto unseen affection.
Berlinale 2000

Details

Gianmarco Tognazzi, Francesco Giuffrida, Laura Morante, Roberto Nobile, Turi Scalia, Vittorio Ciorcalo, Vrancesca Chiarantano, Nini Bruschetta
Lucio Gaudino
Andrea Guerra
Felice De Maria
Nicolo Molino

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Kinoprogramm

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