Jenseits

 A 2005
Thriller 120 min.
film.at poster

Geschehnisse aus der Vergangenheit werfen ihre Schatten auf die Gegenwart, wo Thomas für seine Liebe kämpfen muß... Nach dem Überraschungserfolg in Graz ist der Film ab 21.4. auch in Wien zu sehen.

Das monotone Leben von Thomas gewinnt durch das Auftauchen von Tamara endlich wieder an Farbe. Als er nach einem Unfall das Krankenhaus verläßt, ist Tamara jedoch spurlos verschwunden und scheint nie existiert zu haben. Auf der Suche nach der Frau seines Herzens beginnt Thomas zu erkennen, daß etwas Uraltes über seinem Handeln wacht. Geschehnisse aus der Vergangenheit werfen ihre Schatten auf die Gegenwart, wo Thomas für seine Liebe kämpfen muß...

Details

Reinhard Nowak, Andreas Vitásek, Thomas Stipsits, Philipp Hezoucky u.a.
Stefan Müller
Matthias Erb, Christian Scheucher
Bernhard Lukas
Wolfgang Lukas
Loom

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Etwas öde - Teil 1
    Ein bißchen eine Handlung:

    Österreich, 1823, so beginnt der 120 Minuten Film. Plagiat, Filmklau, Von ¿The Sixth Sense¿ über ¿Jacobs Ladder¿ hat er Ideen geklaut, na und? Mir gefiel er etwas, er stellt schon im Prolog die schöne Altertümlichkeit am Lande her, nur wieso einige Bilder zu sehen waren die rund waren, verstehe ich nicht. Also das hat dann so ausgesehen als würde einer das erblicken was die Darsteller sehen, durch ein Fernrohr. Das hat mich etwas verwirrt. Gut fand ich die Idee, ca. 1 Million Vögel über die Familie am Anfang wegfliegen zu lassen. MARIE versteht nicht was passiert, DAVID befiehlt Ihr die Tochter nach Hause zu bringen, sie soll nicht aus dem Fenster sehen. Warum aber nach Hause laufen?

    Das verstehe ich auf nicht, also am Anfang vom Film. Dann etwas. Die Filmemacher sind aus Graz, wollen Filme machen die nach Hollywood aussehen, klauen ein paar gute Ideen und verwurschten sie in den Film. Was daran schlecht ist? Na ja, mir ist es egal, es war nur ein nettes Ergebnis.

    Wenn ich ganz kurz darüber was sagen kann. Dann dass Regisseur Stefan Müller und sein Team den Film in Graz gemacht haben, und nun ein auf mehreren Zeit- und Wahrnehmungs-Ebenen angesiedeltes Fantasy-Epos mit starkem Mystik-Anklang präsentieren.

    Noch ein bicßhen was von der Handlung:

    Während der Film 2 Stunden geht, sieht man der Reihe nach, wie verschiedene Schicksale erzählt werden. Z.B. das vom einsamen Büroangestellten THOMAS der in der jungen TAMARA schließlich die Liebe seines Lebens zu finden scheint. Was auch klar ist, denn sie ist ja zuckersüß irgendwie. Doch sie hat kurz darauf einen Autounfall und ist spurlos verschwunden. Nach einiger Zeit wirkt es, als hätte sie niemals existiert und THOMAS sei Opfer seiner Einsamkeit und seiner Vorstellung geworden. Doch gemeinsam mit seinem besten Freund ¿ dem einfachen biederen Studenten CHRISTIAN macht THOMAS sich auf die Suche nach ihr.

    Tja, dann sucht er ja nach der Frau seines Herzens und entdeckt einer mysteriösen Spur aus der Vergangenheit. Da gibt es Düstere Orte, und geheimnisvollen Fremde eigentlich eh nur einer, jedenf wird THOMAS langsam klar was er eigentlich in der Welt verloren hat, gegen wem er kämpfen muß, und was sein Schicksal ist. Ja und ein Dämon kommt auch vor.

    Jetzt wieder mein Senf:

    Nett vorgestellt ist der Prolog, dann wird es Amateurhaft, man sieht Direct to Video Einstellungen, Würgs, das mag ich nicht, also der halbe Film ist einfach mit einer Digitalkamera gedreht, ja dann ist wieder ne gute Idee da von einer blöden Bürochefin, dann der österreichische ¿ Ich will versuchen Hochdeutsch zu Reden ¿ Dialekt, ja das wars dann auch schon, also das ich sage, der Film ist super.

    Wieso wird im Film ein Monster gezeigt? Er soll doch mystsich sein, wieso sind die Computereffekte so beschissen? Haben die wirklcih so wenig Geld gehabt? ¿ ja haben sie. Wieso sehen die sich amerikanische Filme im TV an einer blöden österreichisch wirkenden Synchronisation? Und was sind das für 2 SW Filme die ich nicht kenne die da im Film im TV beim THOMAS in der Wohnung laufen?

    Die Sujets sind ja nett, aber wieso zeigt man dann einen Dämonen, in 3 D, noch dazu schlecht gezeichnet, das passt gar nicht reni in den Film. Die Computereffekte fand ich nicht gut, die Idee schon, der Prolog ist gut, das ganze rundherum wirkt wie so ein blöder Buttgereit oder Schnaas Film, so arg nicht, aber fast so arg, denn diese ganze Amateurverfilmerei, würgs sag ich nur.

    Was wieder gut war, die nervende Bürozicke Frau ROTHSCHÄDEL. Also im Büro arbeiten ist auch eine Strafe, überhaupt wenn eine Frau dein Chef ist und die ist noch dazu nicht shcön, und nicht erotisch, dann ist es noch schwieriger. Und was der Film noch für Fehler hat, er hat Stars aus der Kabarettszene aus Österreich die nicht lustig sind, die üblichen Klischees sind da, Exfreundin, geil aussehende Mädels bei einer Halloweenähnlichen Party, Grusel und Mystik, ja aber das hatten wir eh schon viel geklaut.

    Viel geklaut ist er - Teil 2
    Gibt es was das wichtig ist über den Film zu wissen? Ja vielleicht dass im Rahmen des zweiten INDIGO FILMFESTS der Film seine Deutschlandpremiere des Österreichischen Independentfilms JENSEITS am 21.10.2006 hatte. Oder dass nach insgesamt 4-jähriger Planung inklusive 74 Drehtagen der Film in 2 Grazer Kinos ausverkauft war. Und für Hardcore Wissende, ist es vielleicht interessant dass der 21-jährige Grazer Stefan Müller seine Ausbildung zum Malermeister und Juniorchef im Familienbetrieb Fasser KG beendet hat, und schon als er jung war seine Leidenschaft für den Film entdeckt hat. Inzwischen hat er schon seit 10 Jahren Amateur- und Kurzfilme gemacht, und war dabei oft Schauspieler und Regisseur ¿ zuletzt im LOOM-Amateur-Spielfilm ¿Legende¿ ¿ den ich noch nicht sah. Hier in dem Film ist er Regisseur, kümmert sich um den Schnitt, das künstlerische audiovisuelle Gesamtkonzept und Teile der Kameraführung.

    Und wenn man das Konzept des Filmes liest, das er 2 Zeitepochen darstellt, zeigt, die Liebe jeweisl von Mann zu Frau, ja da ist ne Verbindung, nun ich weiß nicht, das ist nichts besonderes. Meine Gute Hälfte schlief fast ein, bis auf die szsenen im alten Österreich, die waren gut und wenig. Der Regisseur meint: Inszenatorische Mittel, wie lang gestreckte Kamerafahrten und perfekt gewählte Kameraeinstellungen wirken oft sogar im direkten Vergleich zu hoch budgetierten deutschsprachigen Produktionen elementar innovativ, aber hier ist es einfach unnötig, denn dem Film fehlt Farbe, gute Darsteller, die ja nicht schlecht sind, aber allesamt ein bißchen so österreichsich langweilig wirken. Hätten die ein bisschen mehr Spaß reingebraacht, oder beim Date wo Thomas seine Tamara kennen lernt in der Videothek mehr Pepp reingebracht oder die Blöde Musik weggelassen, das wäre dann super.

    Ne danke nicht unbedingt, deshalb nur 50 von 100

  • Jenseits durchaus sehenswert
    ich habe Jenseits bereits in Graz gesehen. Sicher ist nicht alles perfekt, aber wenn man bedenkt, dass hier Leihen sich hineinsteigren und neben Ihrem "normalen Job" soetwas machen, dann muss ich sagen Hut ab. Die Leute, die meinen es muss alles gleich Hollywood sein, verstehen nichts von so einer Arbeit! Anschauen lohnt sichs in jedem Fall.

  • Super
    Einige hier sahen den Film wohl mit überzogenen Erwartungen.
    Ich sah den Film gerade im Free-TV eigentlich so nebenbei am PC.
    Doch im Gegensatz zu so manchen Megaproduktion oder hochgelobten Jahrhundertwerken klebte ich von Anfang bis Ende an der durchweg spannenden Story. Die etwas nebensichstehenden Hauptfiguren wurden eben auch so dargestellt. Effekte sind mir nicht störend aufgefallen.
    Filme sollte man sehen und erleben und wirken lassen. Entweder sie wirken oder nicht. Wenn nicht dann halt nicht und aus. Da muß man doch nicht sauer sein.


  • wahnsinnig unprofessionell, extrem langweilig, über weite strecken unfreiwillig lächerlich (der teufel: was für ein blödsinn!!), miese laienmimen, zwei comedy-größen als schwacher aufputz... tja, gescheitert. komplett. aber das mit großer pose, immerhin.
    hätte der film das niveau der ersten 20 minuten beibehalten, hätte er etwas werden können. aber leider...


  • Für eine Independentproduktion ansich eine gute Leistung! Leider kam der Film nicht über Amateurlevel hinaus was primär an den Schauspielern, zuweilen auch an der eher holprigen Inszenierung lag... Und ehrlich gesagt: Das tut mir ein bissl weh weil ich gehofft hätte das hier mal was neues aus Österreich kommt - und zwar aus der professionellen Ecke... War leider nicht so! Trotzdem: wie gesagt gute Leistung für ne Independentproduktion und weiter so!

  • hat mich gut unterhalten
    fuer einen film mit derart niedrigem budget find ich ist das eine reife leistung
    kann sich net mit einem profi film messen, aber wenn man das im hintergrund behaelt dann kann man das gezeigte schon entsprechend wuerdigen

    mir hats gefallen und mich gut unterhalten, ab und zu hats sich a bisserl gezogen, net weiter schlimm
    war mal was anderes v.a. das gschichtl hat mich noch laenger danach beschaeftigt

    die musik war jedenfalls sehr schoen, wuerd mir den soundtrack sogar zulegen falls den mal zu kaufen gibt

  • ...
    Wenn du Jenseits mit Land und Leute oder Willkommen Österreich vergleichst, dann hast du entweder ein Problem oder der Kartenverkäufer im Kino hat dich echt verarscht.
    lg

    Re:...
    Man bist du angepisst von dem Streifen. Bitte schreib dem Regisseur einfach ne Mail und lass es raus.

    Re:...
    Warum der Kartenverkäufer????? Versteh ich nicht.

    Aber es stimmt: Land und Leute zeigt Bauern wenigstens halbwegs authentisch... und in Willkommen Österreich sitzen Moderatoren, die eine Sprechausbildung haben... so gesehen also kein Vergleich.

  • also, bitte...
    warum der schwachsinn ab 16 ist weiss ich nicht. land und leute und willkommen österreich ist doch auch jugendfrei... aber spannender.

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