The Pornographers

 J 1966

Jinruigaku Nyumon

Tragikomödie 128 min.
7.50
film.at poster

Der Held dieser schwarzweißen Breitwand-Satire hält sich mit der hingebungsvollen Produktion von 8mm-Sex-Filmen über Wasser, während er von Schuld- und Lustgefühlen gegenüber einer unglücklichen jungen Frau geplagt wird. Als ihn sein Geschäft anzuwidern beginnt, schwört er dem Direktkontakt mit Frauen ab und baut sich eine lebensgroße Puppe, die er nach seiner Traumfrau modelliert. Imamuras letzter Film mit Kameramann Shinsaku Himeda reizt noch einmal das volle stilistische Spektrum ihrer Zusammenarbeit aus: freeze frames und unerwartete Phantasiesequenzen perforieren die Erzählung, die obendrein zumeist durch Fenster oder Aquarien präsentiert wird. Imamuras vitale Erzählweise, die sich intensiver, oft jahrelanger Recherchen zum Thema verdankt, wächst nicht organisch aus der Handlung, sondern kommentiert sie auf witzige und idiosynkratische Weise. Die Home-Movie-Pornos des Protagonisten zählen laut Donald Richie zu den lustigsten Szenen des japanischen Kinos. (Filmmuseum)

Details

Shoichi Ozawa, Sumiko Sakamoto, Masaomi Kondo
Shohei Imamura
Shinsaku Himeda
Imamura, Koji Numata nach dem Roman ¿Erogoti Tachi¿ von Akiyuki Nosaka

Kritiken

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