Juju Factory

Kngo, 2006

Min.97

JUJU FACTORY erzählt die Geschichte des Schriftstellers Kongo Congo, der in Brüssels »afrikanischem Viertel« Matongé lebt und von einem Verlag den Auftrag erhält, ein Buch über sein Quartier zu schreiben. Statt wie gefordert eine Art Touristenführer zu erstellen, entwickelt Kongo Congo anhand von Notizen über die Menschen, denen er tagtäglich begegnet, eine komplexe historische Narration über sein Viertel, die über die afrikanische (kongolesische) / europäische (belgische) Geschichte und »Identität «, über die »Africanness« seiner Bewohnerinnen und Bewohner reflektiert. Angesiedelt in einer europäischen Großstadt zeichnet der Film Bilder von Menschen afrikanischer Herkunft, die in ihrer unaufgeregten Selbstverständlichkeit auf europäischen Leinwänden als ein Novum gelten können. Die Ideologie des »Wir« und »Ihr«, des Eigenen und Fremden weicht einer anderen Bilderwelt. Die Menschen in Matongé begreifen sich nicht als Afrikanerinnen und Afrikaner, sie sind Afropeans. (jea)

  • Schauspieler:Dieudonné Kabongo Bashila, Donatien Katik Bakomba, Carole Karemera, Émile Abossolo Mbo, Aline Bosuma, Sohder Leta Manesa

  • Regie:Balufu Bakupa-Kanyinda

  • Kamera:Olivier Pulinckx

  • Musik:So Kalmery

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