Kameradschaft

 D 1931
Drama 
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Der Film basiert auf einem echten Grubenunglück an der deutsch-französischen Grenze im Jahr 1906.

Als es im französischen Bergwerk zu einer folgenschweren Explosion kommt, überwinden die deutschen Kumpels ihre nationalen Vorurteile und eilen zu Hilfe. Wiewohl Kameradschaft aus technischen Gründen nur im Studio realisiert werden konnte, gelang Pabst (der hierfür den wirklichkeitsnahen Charakter einer Wochenschau anstrebte) ein gerade in seinem außerordentlichen Realismus packendes Werk, dessen intelligente Verwendung von Kamera und Ton noch heute beeindruckt. Knapp vor der Machtergreifung der Nazis illustriert Kameradschaft jene These, die auch Großmeister Jean Renoir in der folgenden Dekade gegen die verheerenden politischen Umwälzungen in Europa setzt: Dass sich die Gesellschaft in Wirklichkeit horizontal (nach Klassen) und nicht vertikal (nach Nationalitäten) konstituiert.

Länge: 93 Min.

Details

Fritz Kampers, Alexander Granach, Ernst Busch, Elisabeth Wendt
G.W. Pabst
Peter Martin Lampel, Karl Otten, Ladislaus Vajda

Kritiken

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