Close to Home - Patrouille in Jerusalem

 Israel 2005

Karov La Bait

Drama 01.05.2008 98 min.
6.90
Close to Home - Patrouille in Jerusalem

Im Rahmen ihres Militärdienstes müssen Smadar und Mirit, beide 18 Jahre alt, in den Straßen Jerusalems auf Streife gehen.

Im Rahmen ihres Militärdienstes müssen Smadar und Mirit, beide 18 Jahre alt, Streife in den Straßen Jerusalems gehen. Es ist ihre Aufgabe, vorbeigehende PalästinenserInnen anzuhalten, ihre Ausweispapiere zu kontrollieren und die persönlichen Daten in dafür vorgesehene Formulare einzutragen. Die beiden sehr unterschiedlichen Frauen sind jedoch vor allem mit sich selbst beschäftigt - ihren Schwärmereien, Trennungen von Freunden und der Beziehung, die sich zwischen ihnen entwickelt. Eines Tages aber drängt sich die politische Realität Jerusalems in ihr Leben.

"Wir wollten die Zuschauer zum Nachdenken bewegen, ohne ihnen vorzugeben, was sie zu denken haben. Aus diesem Grund haben wir uns, während wir das Drehbuch schrieben und während der Dreharbeiten, immer auf den einzelnen Menschen, seine Wünsche und Schwächen in dieser politischen Situation konzentriert." (Dalia Hager und Vidi Bilu)

Details

Smadar Sayar, Naama Schendar, Sharon Raginiano, Sandra Schonwald, u.a.
Dalia Hager, Vidi Bilu
Yontan Bar Giora
Yaron Sharf
Dalia Hager, Verdit Bilu
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Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Soldatinnen
    Unter dem dokumentarischen Aspekt betrachtet überzeugt der Film schon. Er lebt von der Atmosphäre, die durch die ständigen Personenkontrollen auf den Strassen in Israel im Mittelpunkt stehen. Man spürt den Druck von Oben – weil die Soldatinnen permanent unter Beobachtung stehen und sich immer strikt an Regeln und Anweisungen halten müssen.
    Die eingeflochtene Spielfilmhandlung wirkt dagegen etwas unglaubwürdig und platt. Die gewissenhafte, etwas ängstliche und eher zurückhaltende Mirit lässt sich plötzlich von einem Fremden im Dienst zum Tanz auffordern. Folglich muss sie ins Gefängnis. Na ja!? Auch der Rest der Story zieht sich zäh dahin bis zum völlig enttäuschenden Schluss. Sensibilität allein reicht halt nicht.