Khaneye dust Kojast

 Iran 1987
film.at poster

Eine kleine Dorfschule im Nordiran. Weil Mohammad Reza zweimal sein Schulheft
vergessen hat, droht der Lehrer, ihn aus der Schule auszuweisen, sollte das nochmal
vorkommen. Zuhause angekommen, merkt, Ahmad, daß er aus Versehen,
Mohammad Rezas Schulheft mitgenommen hat. Ahmad widersetzt sich dem Verbot
seiner Mutter und macht sich auf die Suche nach dem Haus des Freundes, der
irgendwo im Nachbardorf wohnt. Eine kleine Odyssee in Echtzeit nimmt seinen Lauf
...

Es gibt hier einige Elemente - der dokumentarische Realismus, der humanistische
Ton, die Anklage gegen Autoritätspersonen - die zeitgenössischen iranischen Filmen
so sehr eigen sind, daß sie schon als archetypisch gelten können. Was Kiarostamis
Ansatz von den anderen unterscheidet, sind, neben den hervorragenden
schauspielerischen Leistungen, die er Laiendarstellern abzuringen weiß, die lyrische
Auffassung physischer Räume und die scharfsichtige Verflechtung einer mythischen
Suche mit sozialem Realismus: beides, der poetische Blick und die gekonnte
Erzählung zeichnen einen begnadeten Regisseur aus. Text: Godfrey Cheshire, Film Comment

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Babak Ahmadpur, , Ahmad Ahmadpur, Khodabakhsh Defai, Iran Otari u.a.
Abbas Kiarostami
Abbas Kiarostami

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