Kinematografie - Elementar 1

 
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Eröffnet wird dieses Nummernprogramm mit einem Naturbild aus Japan, das 1906 im Auftrag der französische Firma Pathé Frères von André Legrand gedreht wurde. Japan erscheint den Europäern mysteriös und voller Geheimnisse. Pathé schickt Kameramänner nach Japan, um das dortige Leben aufzuzeichnen. Vorurteile gegenüber fernen Ländern sollen mit konkreten Bildern einer Probe unterzogen werden. Es folgt eine Serie mit drei trickreichen Filmen in deren Zentrum die zauberhafte Technik farbiger Szenen steht. Jedes einzelne Filmbild wurde mit der Hand koloriert. Daran schließt ein bedeutendes Stück der kinematografischen Frühzeit: die LARVE DER WASSERFLIEGE (GB 1903) begründet als einer der ersten zoologischen und mikroskopischen Filme eine neue Filmgattung mit - den wissenschaftlichen Film. Nach einer Aktualität und einem Drama erteilt eine Fee einem überheblichen Bauern eine Lehre. DIE FEE DER SCHWARZEN FELSEN (F 1907, Segundo de Chomón) erzählt in einer Feerie von einer Läuterung. Die Feerie, eine Form des Balletts Mitte des 19. Jahrhunderts und als Gattung in Frankreich entstanden, zeichnete sich am Theater durch märchenhaft-phantastische Inhalte mit hohem Unterhaltungswert und aufwändiger Ausstattung aus. In der Frühzeit des Films bildet die Feerie ein beliebtes Genre, um mit einer Vielfalt an Tricktechniken zu experimentieren. Zwei „Pikante Szenen“, die zweite Die MACHT DER HYPNOSE (Ö 1908–1910) eine österreichische Produktion, und drei „Komische Szenen“ zeigen Rohheit, Kraft und derben Witz des Frühen Kinos.

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