Kurzfilme Identities Festival 2015 - Teil 2

 A 2015
Kurzfilm 40 min.
film.at poster

Pryg-Skok
Leonid Shmelkov
RUS 2012, DCP, Farbe, 5 min, ohne Dialog - Österreich-Premiere

In einer lustigen Welt mit kunterbunten Tieren und anderen wundersamen Wesen tun alle, was ihnen besonders gut gefällt: Sie hüpfen den lieben langen Tag lang! Was da nicht alles springt aus den verschiedenen Löchern. Und wie lustig es die ungewöhnlichen Fantasietiere haben! Es wird gelacht und gescherzt. Alle sind ein bisschen anders, aber eines haben sie gemeinsam: das Zusammensein. Dann verschwindet jemand Liebgewonnenes. Die Tiere sind traurig, aber da entwickelt sich bereits eine neue Freundschaft...

Lämmer (Lambs)
Gottfried Mentor
D 2013, Digital, Farbe, 4 min, ohne Dialog - Österreich-Premiere

Mama und Papa Schaf sind fix und fertig. All die liebevolle Erziehung für das kleine Lamm fruchtet gar nix. Anstatt brav zu blöken, brüllt das kleine renitente Ding bloß „Muh“. Warum nur ist das Kind so anders? Beim Fressen und selbst bei der Wollschur … wie peinlich! Aber Moment - da war doch ein „Wau Wau“ und ein „Kikeriki“ auf der Wiese zu hören. Ein scheuer Blick zu den benachbarten Schaffamilien beruhigt die Eltern dann ungemein … Eine flauschige Parodie über Vielfalt und das Recht auf Persönlichkeit.

Rumours
Frits Standaert
B/F 2011, 35 mm, Farbe, 8 min, ohne Dialog - Wien-Premiere

Ein lauschiger Tag im Dschungel. Drei Hasen genießen ihren Mittagsschlaf. Doch plötzlich ist da ein ungewöhnliches Geräusch. Bumm Bumm. Was kann das nur sein? Bumm Bumm. Die Hasen fliehen. Der Schreck verbreitet sich schnell, und bald ist der ganze Urwald in völligem Aufruhr, als auch die anderen Tiere Reißaus nehmen. Selbst König Löwe wird aus der Siesta gerissen - jetzt will er wissen, was Sache ist. Denn: Hier wimmelt es von Gerüchten und Halbwahrheiten. Der Fuchs hat’s von den Hasen, das Schwein von … wem auch immer. Nix Genaues woas ma ned. Höchste Zeit, dem geheimnisvollen Treiben auf den Grund zu gehen. Doch welch Überraschung! Am Schluss halten sich alle den Bauch vor Gelächter …

Tja, es ist doch besser, nicht einfach auf Hörensagen zu vertrauen, sondern die Dinge selbst genau zu erforschen. Und gleich mit der Wahrheit rauszurücken ist meistens halb so schlimm!

Kleider machen Freunde (Dress to Impress)

Frank Schuster

D 2012, DCP, Farbe, 9 min, OF - Wien-Premiere

Was ist denn das? Ein Hai auf der grünen Wiese? Nein, es ist nur wieder mal der kleine einsame Igel, der wegen seiner spitzen Stacheln einfach keine Freund_innen finden kann. Alles hat er schon versucht, schräge Verkleidungen als Nashorn oder als Rehbock etwa. Auch der Vogel hat so eine Mühen. Er wohnt im Baum, aber nicht so weit oben wie ein Vogelhäuschen, sondern eher im Parterre. Geflogen wird nur in Ausnahmefällen - Höhenangst sei Dank. Dabei wäre all das gar kein großes Ding, wenn da nicht die böse Katze wäre. Dann treffen die beiden ,Sonderlinge‘ zufällig aufeinander, und aus den zurückgezogenen ,Problemtieren‘ werden glückliche Freund_innen …

Be yout iful (Be you tiful)
Emilie Hsin Pei Liu
USA 2012, Digital, Farbe, 4 min, ohne Dialog - Österreich-Premiere

So schauen Buben aus. So schauen Mädchen aus. Dies sind ihre vorgegebenen Farben. Was aber, wenn jemand nicht ins Schema passt? Müssen wir alle gleich sein und gleich aussehen? Sicher nicht. Vielfalt ist einfach schön. Doch manchmal braucht es seine Weile, bis alle das verstehen und akzeptieren …
Ein cleveres, buntes Plädoyer, die enge Sicht auf Gender-Definitionen und -grenzen zu erweitern.

Zebra
Julia Ocker
D 2013, Digital, Farbe, 3 min, ohne Dialog
Galoppel, Galoppel, Hüpf. Und dann macht’s Boing. Ein bisschen zu übermütig war das kleine glückliche Zebra. Baum und Tier sind unverletzt. Aber was ist denn mit dem Fell und den Streifen passiert? Da ist ja nichts mehr, wie es sein sollte. Au-weia, au-weia. Schnell alles zurückschütteln. Doch das macht die Streifenvielfalt nur noch bunter. Was tun? Und was werden nur die anderen Zebras denken?
Eine witzige Parabel über die erstaunlichen Erkenntnisse eines Zebras nach einem Zusammenprall mit einem Baum. Anders sein ist vielleicht am Anfang etwas ungewohnt, aber eigentlich gar nicht so schlimm - und letztlich sogar ziemlich toll!

Mobile

Verena Fels

D 2010, Digital, Farbe, 7 min, ohne Dialog

Ein Hochseilakt. Eine große, dicke Kuh hängt alleine auf einer Seite eines Mobiles, während sich alle anderen Tiere auf der gegenüber liegenden Seite befinden. Dabei wünscht sich sie sich so sehr eine Freundin oder einen Freund. Am Mobile ist alles in bester Balance - bis die Kuh einfach losklettert: Und schon geht es drunter und drüber in luftiger Höhe. Nein danke, die Blade wollen wir nicht haben, raunzen die anderen Tiere, die bringt uns noch alle um! Die Einzige, die ihr die Freundschaft nicht verwehrt, ist eine sehr kleine Maus...

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