La Nuit du carrefour

 F 1932
75 min.
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Ein Kriminalfilm, dessen Düsternis, Witz, plastische Kürze und Grandeur im französischen Kino beispiellos geblieben ist.

Regenverhüllte Provinz und Nacht. Pierre, Renoirs Bruder, als erste und (wie Schöpfergott Georges Simenon befindet) beste Verkörperung des Mythos Maigret.

Die Mordintrige ist ein Labyrinth aus Löchern, nicht zuletzt, weil drei Filmrollen während der Drehzeit verloren gehen. Im Übrigen nutzt Anarchist Renoir den Plot als Sprungbrett für Pirouetten hemmungsloser filmischer Erfindung und für Höhenflüge an Improvisation, die der Übereinkunft des Kinos Hohn sprechen.

Lange vor Welles und Visconti: Versuche, die filmische Tiefenschärfe auszuloten. Ein Klima von Angst und obskurem Geheimnis: das Reale phantastisch. Sein tiefstes Ziel, schreibt Renoir Jahre später, sei die Suche nach märchenhaften Elementen im banalen Reich des Alltags. (H.T.)

Details

Pierre Renoir, Georges Térof, Winna Winfried, Georges Koudria, Jean Mitry
Jean Renoir

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