Last Samurai

 USA 2003

The Last Samurai

Drama, Action 154 min.
7.70
Last Samurai

Tom Cruise wird zum Samurai ausgebildet.

Im amerikanischen Bürgerkrieg hat Captain Nathan Algren tapfer und ehrenvoll gekämpft. Aber die anschließenden grausamen Feldzüge gegen die Indianer haben ihn nachhaltig ernüchtert und entwurzelt.

Jenseits des Pazifiks lässt sich der junge japanische Kaiser von den Amerikanern umwerben, die ein begehrliches Auge auf den asiatischen Markt geworfen haben. Der Tenno engagiert Algren, um in Japan eine moderne Armee nach westlichem Vorbild aufzubauen.

Doch in dem fremden Land muss der Captain erfahren, dass Japan von der Habsucht und dem Eigennutz der anrückenden Moderne ebenso bedroht wird wie die sterbenden Völker der Ureinwohner im amerikanischen Westen. Denn mit der Einführung westlicher Militärprinzipien ist das Ende der uralten Kriegerkaste der Samurai besiegelt. Als der Amerikaner den Samurai-Führer Katsumoto kennen lernt, merkt er schnell, dass der traditionelle Ehrenkodex der japanischen Krieger die gleichen Prinzipien von Mut und Opferbereitschaft umfasst, die einst auch Algren zu den Waffen riefen.

Details

Tom Cruise, Billy Connolly, Tony Goldwyn, Shin Koyamada
Edward Zwick
Warner Bros.

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

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User Kritiken

  • Wirklich GUT!
    Einige Kommentare hier versteh ich nicht. Man kann aus jeder Story mehr machen und die Geschmäcker sind halt verschieden.
    Ich finde, es ist ein sehr guter Film. Der Regisseur hat der Verlockung widerstanden, einen Alterweltactionsuperhyperturboreisser zu machen und hat versucht, den japanischen (natürlich etwas romantisierten) Geist einzufangen. Die Ankleideszene ist erotischer und bringt mehr Zärtlichkeit "rüber" als alle Hollywoodbettszenen der letzten 10 Jahre! Die Kampfszenen und Landschaftsaufnahmen sind grandios. Wer kein Gemetzel mag, sollte ja auch einem Kurosawa aus dem Weg gehen - Gewalt spielt in der japanischen, so wie in unserer, Geschichte eine sehr große Rolle.
    Nach meiner Meinung der beste Film, den Tom Cruise jemals gemacht hat - und mir haben einige sehr gut gefallen.

  • Fortschritt VS Tradition
    Im Prinzip ja ein nettes Thema. Wenn man sich also eine Mischung aus "Gangs of New York" und "Hero" vorstellt, so hat man sehr grob gesagt diesen Film. Der Einfallsreichtum hält sich so gesehen in Grenzen. Regisseur Edward Zwick leistet mit "Last Samurai" aber solide Arbeit, auch wenn auch er nicht zu überraschen vermag. Visuell gesehen verspielt der Film trotz ansprechender Drehorte etwas an potentieller Atmosphäre. Über weite Strecken schafft der Streifen dennoch eine gute Dichte.
    Gegen Ende lässt "Last Samurai" qualitativnach und erschien mir etwas zu halbherzig abgedreht, zudem gingen den Autoren beim finale auch ein wenig die kreativeren Einfälle aus.
    Apropos: Hans Zimmer zeigt wieder einmal seine Routine ohne sich wirklich zu überanstrengen...
    schade, aber irgendwo ists ja verständlich.

    Fazit:
    Inmitten der gehörigen Priese Pathos konnte ich es mir schlussendlich dann doch nicht verleugnen den Film im Sinne eines guten Popcorn Kino's empfehlendswert zu finden.

  • Kill Bill war ein Scheissdreck dagegen.
    So ein gutes Maschinen-Gewehr-Massaker wie zum Schluss in diesem Film hab ich schon echt lang nicht mehr genossen. Teilweise in Zeitlupe ... erinnert irgendwie an Sam Peckinpah.

  • Absolut sehenswerter Film!
    Ein Meisterwerk in der Kontrastierung fernöstlicher "Kampfromantik" und kapitalistischer Habgier und Eigennutz. Der Film ist gekennzeichnet durch eine wunderbare Herausarbeitung der Doppelbödigkeit der Gesellschaft in der Gut und Böse nicht immer sofort erkennbar ist. Während am Beginn des Filmes die Samurai Krieger noch als Bedrohung in Szene gesetzt werden, kehrt sich das Bild sehr bald um und die ehrlichen und guten Absichten, die durch Kampf abgesichert werden, offenbaren sich Schritt für Schritt dem Zuseher. Wieder mal ein Film, der am Ende den Zuseher mit dem Bedürfnis nach einem materiell bescheideneren aber wesentlich erfüllterem Leben, als es unsere Industriewelt ermöglicht, zurücklässt. Cinematographisch und schauspielerisch auf höchstem Level. Auch Tom Cruise brilliert mit erstklassiger schauspielerischer Performance!

  • geteilter meinung
    mir hat der film eigentlich sehr gut gefallen. was negativ erwähnenswert ist, war tom cruis' ewig gleiche 3 gesichter und das tollpatschige happy end. mal ehrlich - geht ihr nur wegen dem happy end ins kino ? für mich könnte so ein film ruhig mal "realistisch" enden... (wobei - ja ja ich weiß, der film is ned reatlistisch, is ja nur ein film...)
    schön und verzaubernd warn aber die landschaftsaufnahmen und die krieger, die kämpfe und die japanische kulisse..
    hab mir heute schon einen reiseführer für japan gekauft ;-)

    wünsch euch viel spaß in dem film
    anschaun, wenns draußen regnet

  • na ja
    der film ist eine mischung von 7 jahre in tibet und gladiator. ich hab mich total gelangweilt im kino. ist lange, fad und schwach. tom cruise der absolute held, der alle und jeden retten muss, wie immer. ich find die kämpfe wurden hinuntergespielt und die dialoge nicht wirklich wahr genommen. geschichte ist eigentlich ganz gut aber falsch besetzt und nicht hintergründig genug dargestellt. 4 von 10 punkten

  • SUPER!
    Ein genialer Film meiner Meinung nach, der mich wirklich überrascht hat
    Hatte im Vorhinein eigentlich mit einem billigen Kitsch gerechnet, aber er ist wirklich gelungen!
    Japano fans kommen hier auf jeden fallauf ihre Kosten, denn für ehrenwerte harakiriaktionen, blutrünstige schlachten, alles mit wunderbaren Landschaftsaufnahmen untermalt, ist gesorgt!
    die Choreographen und Kostümbildner haben sich ausserdem ins Zeug gelegt und aus diesem film sicher eins der Highlights 2004 gemacht!!
    ein MUSS! :D

  • vorschau kitschig-film sehr gut
    nachdem ich die vorschau gesehen habe, war ich mir nicht sicher, ob ich den film überhaupt anschauen werde, weil einfach die ganze geschichte zu kitschig im 0815-stil herübergebracht wirkt. der film jedoch ist wirklich ausgezeichnet gelungen. schauspielerisch hat tom cruise wirklich überzeugt, und auch das ende ist toll inszeniert.

  • wann begreift es endlich auch der dümmste ...
    ... (und damit ist cruise miteingeschlossen), daß cruise eben KEIN schauspieler ist!!! abgesehen von dieser faden, platten geschichte, die natürlich in einem happy end enden muß, weil er nicht sterben kann (oder zu doof dafür ist, solche rollen zu spielen), ist und bleibt er nicht einmal ein laiendarsteller; in hollywood gibt es sicher bessere und tollere schauspieler ... schade um das in den sand gesetzte geld

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