Le Père de mes enfants

 Frankreich / Deutschland
Drama 110 min.
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Nach dem Freitod eines Mannes verfolgt der Film das Leben der Hinterbliebenen und ihre Versuche, die Leerstelle zu füllen.

Ein Beginn, der fast an Filmbiz-Screwball denken lässt: Grégoire, Filmproduzent in Finanzschwierigkeiten, beim Dauertelefonieren - Zukunftspläne, Verhandlungen über aktuelle Projekte, die schlingernde Maschine wird mit Beharrlichkeit und lockerem Charme weitergeschmiert. Aber die Atemnot wächst. Nach dem Freitod, der die Erzählung brutal halbiert, verfolgt der Film das Leben der Hinterbliebenen und ihre Versuche, die Leerstelle zu füllen. Makrodrama der grausamen Notwendigkeiten des Weiterlebens und ­Mikrodrama der Details zärtlicher Erinnerung.

Am Ende, wie am Anfang: Rhythmus der Großstadt. Und die mutige Entscheidung für ein sehr bekanntes Schlusslied: Der Moment, an dem Jugend in Erwachsensein übergeht, ist selten so schillernd und emphatisch eingefangen worden. (C.H.)

(Text: filmmuseum)

Details

Louis-Do de Lencquesaing, Chiara Caselli, Alice de Lencquesaing, Alice Gautier, Igor Hansen-Løve, u.a.
Mia Hansen-Løve
Pascal Auffray
Mia Hansen-Løve

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