Lebewohl meine Konkubine.

 Hongkong, Taiwan, VR China 1993

Bawang bie ji

Drama 
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Im Jahr 1924 wird der Knabe Douzi von seiner Mutter in ein Internat für künftige Darsteller der Pekingoper gesteckt.

Eingebettet in einen schonungslosen Abriß von fünf Jahrzehnten chinesischer Geschichteführt Chen Kaige einen Diskurs über

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Leslie Cheung, Zhang Fengyi, Gong Li, Lu Qi
Chen Kaige
Zhao Jiping
Gu Changwai
Lilian Li, Lu Wai nach dem Roman von Lilian Li

Kritiken

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User Kritiken

  • Theater und Politik
    Chen Kaige, einer der profiliertesten chinesischen Regisseure hat der Peking Oper ein Denkmal gesetzt. Er lässt diese fernöstliche Institution über fünfzig Jahre der Geschichte des Reiches der Mitte durchleiden. Dabei kommt es immer wieder zu Anpassungsschwierigkeiten mit den jeweiligen Machthabern: erst die Nationalisten, dann japanische Besatzer und schließlich Maos Kommunisten. In diesem grandios bebilderten, ziemlich episch breit angelegten Historiendrama stehen zwei Schauspieler des titelgebenden Theaterstückes, die sich eigentlich sehr mögen im Mittelpunkt. Zwischen ihnen die zauberhafte Gong Li. Die Umstände zwingen die Freunde zu Verrat und Demütigung, verführt vom Opportunismus, die eigene Haut zu retten. So geraten völlig unpolitische Volksgenossen in die ideologischen Mühlen der kommunistischen Machthaber. Man kann den Film aber auch als ein Lehrstück über die Zeitlosigkeit des Theaters sehen. Die politischen Ereignisse ändern sich, die Kunst bleibt.