Lebewohl Morgen

 Türkei 1998

Hoscakal Yarin

Independent 
film.at poster

Drei türkisch Studenten treten 1968 für ihre Rechte ein und werden nach einm Schauprozess zum Tode verurteilt.

Das Drehbuch von Lebewohl Morgen basiert auf wahren Geschehnissen in der Türkei und schildert die Hinrichtung der Studenten der 68er Bewegung, Deniz Gezmis, Yusuf Aslan und Huseyn Inan anhand der Memoiren ihres Rechstanwalts Halit Celenk.

Wie fast überall auf der Welt befindet sichauch die Türkei in den Jahren 1968 - 72 unter dem Einfluss der Studenten- und Arbeiterbewegung. Im jahre 1971 reißt das Militär die Macht an sich und verhaftet Studenten, Intellektuelle und Arbeiterführer des Landes.

Bei den Prozessen vor den Militärgerichten werden ihre Todesurteile verlangt. Der charismaitsche Studentenführer Deniz Gezmis und zwei seiner Freunde werden schließlich nach einem Schauprozeß zum Tode verurteilt.

Es beginnt ein Wettlauf gegen die Hinrichtung der Studenten, die sich lediglich für die Interessen ihres Landes eingesetzt haben und zur Einhaltung der in der türkischen Verfassung garantierten Rechte eintraten.

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Reis Celik

Kritiken

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User Kritiken

  • Re:gezmis
    Ich finde es gut, das Türkei sich langsam mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzt. Mann hat viel zu lange geschwiegen. Aber ich finde man hätte den Film noch authentischer machen können, indem man sich nicht nur an das Buch "Gülünün soldugu aksam"(Was eines meiner Lieblingsbücher ist!)gehalten hätte, es wäre auch nicht schlecht gewesen wenn sie einpaar Fakten aus Aydin Cubukcu`s "Bizim 68´" mitverwendet hätten. Oder etwa nicht?