Les Deux Anglaises et le continent

 Frankreich 1971
129 min.
7.50
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Ein Liebesdreieck zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Der Franzose Claude wird von einer befreundeten Familie nach Wales ein­­­geladen, nachdem er deren Tochter Anne getroffen hat. Doch er verliebt sich in Annes scheue Schwester.

Ein Liebesdreieck zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Der Franzose Claude (Jean-Pierre Léaud) wird von einer befreundeten Familie nach Wales ein­­­geladen, nachdem er deren Tochter Anne (Kika Markham) getroffen hat. Doch er verliebt sich in Annes scheue Schwester Muriel (Stacey Tendeter). Die puritanische Mutter der Engländerinnen bedingt sich ein Jahr Bedenkzeit aus: Während der Trennung erlebt Claude mit Anne seine erste große Liebe.

Mit ­ Jules et Jim, der manierierten Henri-Pierre Roché-Verfilmung, hatte Truffaut einen Welterfolg, mit dieser überlegenen Adaption des zweiten Roché-Romans gelang ihm einer seiner besten Filme: Stille, prägnante Bilder und literarische Erzählstimme, die Aura sanfter Nostalgie und die innerliche Tragik verhaltener Leidenschaft sorgen für eine delikate Distanz, die dem Dilemma der drei Hauptfiguren entspricht - aus lauter Liebe wagen sie nicht, einander zu verletzen, Konflikt oder Erfüllung bleiben aus. Bittersüßes (Un-)Glück verschwendeter Gefühle. Ein Werk gelassener, weiser Resignation. (C.H.) (filmmuseum)

Details

Jean-Pierre Léaud, Kika Markham, Stacey Tendeter, Georges Delerue, u.a.
François Truffaut
François Truffaut, Jean Gruault nach dem Roman von

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