Les Mains négatives

 F 1979
Kurzfilm 16 min.
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Von der Bastille bis zur Champs-Élysées, vorbei am Boulevard des Italiens, der Avenue de l'Opéra und der Rue de Rivoli präsentiert sich eine entvölkerte Stadt durch die mysteriöse Stimme von Marguerite Duras.

Es gibt drei Entscheidungen in diesem Film, die auch heute noch seine Radikalität und Schönheit ausmachen: 1. Die Fahrten durch die frühmorgendlichen Straßen von Paris (die für einen andern Film gedreht worden sind) nicht zu montieren, sondern nur zu verbinden - quasi den Rohzustand des Filmmaterials sichtbar zu machen (auch keine Originaltöne oder Atmosphären zu verwenden); 2. ein simples musikalisches Motiv einzusetzen, das von einem einzigen Instrument (einer Geige) intoniert wird, also die Klanglichkeit und Einfachheit des Saiteninstruments zu betonen; 3. keinen Schauspieler - und schon gar keinen Kommentarsprecher - den Text vortragen zu lassen, sondern der Stimme der Autorin und deren Klangsubstanz zu vertrauen. [...] (Johannes Beringer)

(Text: Viennale 2007)

Details

Marguerite Duras
Amy Flamer Produktion
Pierre Lhomme

Kritiken

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