Letter to Jane: An Investigation About a Still

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Welches ist die Rolle des Intellektuellen in der Revolution? Der Film gruppiert historische Bilder aus der Filmgeschichte und dem Weltgeschehen einem damals berühmten Foto von Jane Fonda gegenüber, die damals nach Hanoi gereist war, um sich persönlich ein Bild von den Auswirkungen des Vietnam-Krieges zu machen. Ihre Schlussfolgerung: Die Amerikaner bombardieren die Deiche und die Bevölkerung, begehen sinnlos Verbrechen, und den Krieg haben sie ohnehin schon längst verloren. Zwei Amerikaner in Hanoi. Zwei verschiedene Ansichten. Der erste, Joseph Kraft, ist einer der bekanntesten und umsichtigsten amerikanischen Journalisten. Die andere, die Schauspielerin Jane Fonda, ist eine leidenschaftliche Kämpferin für den Frieden in Vietnam. Joseph Kraft war Anfang Juli für vierzehn Tage in Hanoi. Sein Ziel war, nach verschiedenen diplomatischen und militärischen Initiativen von Präsident Nixon, die Friedenschancen zu taxieren. Seine Schlussfolgerung: eine politische Lösung ist möglich, jedoch wenig wahrscheinlich. Auch Jane Fonda ist für vierzehn Tage in Hanoi gewesen, eingeladen vom Komitee für die Freundschaft mit dem amerikanischen Volk. Ihre Schlussfolgerung: die Amerikaner bombardieren die Deiche und die Bevölkerung. Es ist ein sinnloses Verbrechen, der Krieg ist verloren. Lesen Sie weitere Beiträge zu diesem Film und zur Retrospektive 2007 in der VIENNALE-Publikation Der Weg der Termiten. Beispiele eines Essayistischen Kinos 1909–2004.

(Text: Viennale 2007)

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Jean-Luc Godard, Jean-Pierre Gorin
Jean-Luc Godard, Jean-Pierre Gorin

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