Mammut (2009)

 Schweden 2009

Mammoth

Drama 120 min.
6.90
Mammut (2009)

Zwei ineinander verwobenen Familiengeschichten machen das dramatische Scheitern entgegengesetzter Lebensentwürfe deutlich.

Das New Yorker Ehepaar Leo und Ellen ist vom Erfolg verwöhnt: Leo ist der Urheber einer boomenden Website, durch die er in die Welt des großen Geldes und der wichtigen Entscheidungen geraten ist. Ellen widmet sich als engagierte Notärztin in langen Arbeitsschichten der Aufgabe, Leben zu retten. Ihre achtjährige Tochter Jackie wird meist von ihrem philippinischen Kindermädchen Gloria betreut. Ellen ist nicht glücklich darüber; sie fragt sich, ob sie die Prioritäten in ihrem Leben richtig gesetzt hat. Gloria ist in die USA gekommen, um Geld für ihre beiden auf den Philippinen lebenden Söhne zu verdienen. Einer von ihnen, der zehn Jahre alte Salvador, sehnt sich so sehr nach seiner Mutter, dass er selbst auf Arbeitssuche geht, um mit dem selbst verdienten Geld ihre Rückkehr zu beschleunigen. Als Leo eine Geschäftsreise nach Thailand unternimmt, löst er ungewollt eine Kettenreaktion aus, die dramatische Konsequenzen für alle Beteiligten haben wird.

Details

Gaël Garcia Bernal, Michelle Williams, Marife Necesito, Sophie Nyweide u.a.
Lukas Moodysson
Linus Gierta, Erik Holmquist, Jesper Kurlandsky
Marcel Zyskind
Lukas Moodysson

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Global
    Der Titel hat mit dem Film so viel zu tun wie besagtes Mammut mit der Raumfahrt. Vater Leo (Gael Garcia Bernal) macht Millionen und ist dafür global unterwegs, Mutter Ellen (Michelle Williams) ist Unfallchirurgin und im Dauerstress. Auf die kleine Tochter passt das philippinische Kindermädchen Gloria (Marifa Necesito) auf. In dokumentarischer Art und Weise werden die sich aus dieser Konstellation ergebenden Probleme beleuchtet. Beziehungen ändern sich aufgrund gemeinsamer Realität, das Kindermädchen wird Ersatzmutter. Vater versucht es mit der ehelichen Treue in Thailand. Ob er da den lokalen Schönheiten widerstehen kann? Schau ‘mer mal! Glorias Sohn erfährt daheim ein Unglück. Und am Ende ist alles wieder Friede, Freude, Eierkuchen.
    Zuvor gab es noch nationalistische Vorurteile der einheimischen Nutten. Pätscher-plätscher…Das Harmoniebedürfnis von Regisseur Moodysson ist so groß, dass keine Rührung aufkommen kann. Die Tränen der Akteure verdampfen an der heißen Luft der Dialoge. Man versteht ansatzweise die dargestellten menschlichen Probleme, nimmt sie aber zur Kenntnis wie die Rechnung im Supermarkt. Für den, der etwas Neues erfahren will, ist der Film glatte Zeitverschwendung. Für die Übrigen aber auch.