Matewan

 USA 1987
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Matewan, 1920, eine kleine Minenarbeitersiedlung in den Hügeln West
Virginias. Der Versuch, die Kumpels gewerkschaftlich zu organisieren,
führt zum Matewan-Massaker, einem Showdown zwischen den Streikenden
und den Schergen der allmächtigen Bergbaugesellschaft.

Matewan, 1920, eine kleine Minenarbeitersiedlung in den Hügeln West
Virginias. Der Versuch, die Kumpels gewerkschaftlich zu organisieren,
führt zum Matewan-Massaker, einem Showdown zwischen den Streikenden
und den Schergen der allmächtigen Bergbaugesellschaft. Dies ist ein Film
der gesenkten Blicke, die an den fortgesetzten Demütigungen so lange
vorbeisehen, bis es überhaupt keine Stelle mehr gibt, wo man hingucken
kann. Die Zeit der Konfrontationen ist vorbei, es gibt nur noch
Abhängigkeiten in diesem Amerika. (Michael Althen)
Während meiner Recherchen war ich vor allem daran interessiert
herauszufinden, wie «polyglott» die Bergleute damals waren. Ich wollte
zeigen, wie der «melting pot» und Demokratie im Angesicht eines
gemeinsamen Feindes funktionieren. Sobald der gemeinsame Feind
verschwindet oder weniger bedrohlich wird, scheint es, als würde alles
wieder zerbrechen, was ja tatsächlich bei den meisten dieser
Gewerkschaften passiert ist. (John Sayles)
Die Kameraführung von Haskell Wexler ähnelt der Aufnahmetechnik von
Dorothea Lange, Paul Strand und Walker Evans aus der Zeit der
Depression. (John Hess)

Details

Chris Cooper, Mary McDonnell, Will Oldham, David Strathairn, Ken Jenkins, Kevin Tighe, Gordon Clapp u.a.
John Sayles
John Sayles

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