Preparations for the Festival

Matsuri No Junbi

J, 1975

Drama

Tateo arbeitet in einer Kreditbank und träumt davon, ein berühmter Drehbuchautor zu werden.

Min.117

Matsuri no junbi basiert auf dem gleichnamigen Roman von Drehbuchautor Nakajima Takehiro, dessen Titel einem Bild von Paul Gauguin entliehen ist. Schauplatz des autobiografischen Films über einen jungen Mann, der davon träumt, Drehbuchautor zu werden, ist die Kleinstadt Nakamura in der Präfektur Kôchi auf Shikoku, in der Nakajima geboren und aufgewachsen ist. Nakajima verarbeitete den Roman später zu einem Drehbuch, das er in einer privaten Literaturzeitschrift veröffentlichte. Kuroki Kazuo, dem er die Zeitschrift zuschickte, fand Gefallen daran und setzte sich mit Nakajima in Verbindung, um eine Verfilmung zu besprechen. Kuroki war nicht der Einzige, der Interesse zeigte, denn auch Fujita Toshiya wollte die Geschichte verfilmen. Nach einem gemeinsamen Treffen kam man überein, dass es schwierig sein würde, den Film innerhalb des Studiosystems zu verwirklichen, und dass dafür eigentlich nur ATG in Frage käme. Da Kuroki mit dem hoch gelobten Ryôma ansatsu (The Assassination of Ryôma, 1974) bereits einen Film mit ATG gedreht hatte, überließ Fujita Kuroki den Vortritt. Der Film spielt Mitte der 50er Jahre, als das japanische Kino sowohl was die Zahl der Filme als auch ihre Qualität anlangte seinen Höhepunkt erreichte. Die großen Filmstudios brachten jede Woche je zwei neue Filme heraus, die in den Provinzkinos, die durch das Blockbuchungs-System an die Studios gebunden waren, eine treue Anhängerschaft fanden. Matsuri no junbi, der zahlreiche zeitgenössische Filme und Schlager zitiert, gibt ein treffendes Bild vom Provinzstadtleben der 50er Jahre. 1988 verfilmte Nakajima, diesmal als Regisseur, im Film Kyôshû (Remembrances) sozusagen die Vorgeschichte zu Matsuri no junbi.

IMDb: 8.2

  • Regie:Kuroki Kazuo

  • Kamera:Suzuki Tatsuo

  • Autor:Nakajima Takehiro nach seinem Roman

  • Musik:Matsumura Teizô

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