Me and You and Everyone We Know

 USA 2005
Tragikomödie 11.11.2005 90 min.
7.40
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Christine, eine einsame Künstlerin, verarbeitet ihre Hoffnungen und Wünsche in Kunstwerken, während sie als Taxifahrerin das Geld für ihren Lebensunterhalt verdient.

Christine, eine einsame Künstlerin, verarbeitet ihre Hoffnungen und Wünsche in Kunstwerken, während sie als Taxifahrerin das Geld für ihren Lebensunterhalt verdient. Eines Tages lernt sie Richard, einen Schuhverkäufer und seit kurzem alleinstehenden Vater zweier Söhne kennen. Doch als sich die beiden näher kommen, ergreift Richard Panik. Sein siebenjähriger Sohn Robby beginnt inzwischen eine Internet-Bekanntschaft mit einer älteren Frau, während sein vierzehnjährigen Bruder Peter als Versuchskaninchen für die Mädchen der Nachbarschaft herhält, die sich mit ihm auf künftige Romanzen vorbereiten. Bei Miranda July ist das Weltliche transzendent, und Durchschnittsmenschen werden zu strahlenden Charakteren, die ihre geheimsten Gedanken aussprechen, ihren inneren Impulsen folgen und Momente erleben, die zuweilen ans Surreale grenzen. Über verschlungene Wege suchen sie nach Zusammengehörigkeit und finden Erfüllung in jenen kurzen Augenblicken, die sie mit jemand anderem auf dieser Welt verbinden. Mit ihrem vielversprechenden Spielfilmdebüt Me and You and Everyone We Know vollführt die Multimedia- und Performancekünstlerin July den Sprung zur Spielfilmregie, und das gelingt ihr mit erstaunlichem Geschick und schöpferischer Vision: Me and You and Everyone We Know ist eine poetische und zugleich scharfsinnige Studie darüber, wie Menschen in einer isolierten zeitgenössischen Welt miteinander kämpfen und gleichzeitig Beziehungen zueinander aufbauen können. (Shari Frilot)

(Text: Viennale 2005)

Details

John Hawkes (Richard), Miranda July (Christine), Ellen Geer (Ellen), Brad William Henke (Andrew), Miles Thompson (Peter)
Miranda July
Michael Andrews
Chuy Chavez
Miranda July

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Schuhverkäufer + Filmemacherin
    Es ist eine sonderbare Komödie. Das Erwachsenwerden pubertierender Kids und das Durchwursteln eines getrennt lebenden Schuhverkäufers bietet ausgiebig Stoff für einen lustigen Film. Die einzelnen Szenen werden eigentlich durch die dort auftretenden Personen zusammengehalten und so gelingt es Handlungssprünge zu überwinden. Es entsteht ein Fleckerlteppich auf dem es nette Szenen gibt, manchmal auch lustige, andere sind dagegen sinnfrei oder sogar dämlich. Es ist halt ein eigenartiger Film, der vielleicht das heutige Leben in der Patchwork-Familie nachempfindet.

  • Scharchitis - Teil 1
    Infos, Handlung, Ideen, Über den Film, Darsteller, Meinung:

    Also da ist mal der RICHARD SWERSEY, der ist Schuhverkäufer. Er ist Vater von 2 Söhnen, ROBBY ist 6, und PETER ist 14. Seine Frau ist eine Künstlerin, hat wenig zu tun, und verdient auch wenig, und arbeitet deshalb nebenbei als Taxifahrerin. Sei heißt CHRISTINE JESPERSON. Bis es soweit ist, sieht man eben z.B. 95 Filmminuten.

    Miranda July hat hier Ihr Spielfilmdebut gelegt. Die Dame kennt eh fast keiner, sie war so eine Art Videokünstlerin, oder so ähnlich. Das ganze wäre ja lustig gewesen, wenn es nicht schon Al Bundy in der Serie gibt, da geht¿s auch um einen Schuhverkäufer. Der Film ist eher langweilig. Wie er im Geschäft versucht die Leute witzig zu behandeln, hat man eher das Gefühl, dem Typen sind die Schuhgerüche in die Hypophysenwindungen getreten, und dem fällt nichts lustiges ein, wenn er die Kunden verarschen will.

    RICHARD ist in dem Film eher so eine Art poetischer Trauerkloss. Er ist immer so melancholisch, so einfach und traurig und man weiß nicht wieso. Nun eine Frau fehlt ihm. Und die findet er dann in CHRISTINE, die auf der Autobahn als sie fährt, einem Goldfisch das Leben retten wollte, der im Plastiksackerl mit Wasser auf einem Autodach vergessen wurde, und das während der Fahrt.

    Lustig ist es, die 2. Geschichte im Film, 2 Mädchen, darüber plaudern, wie es ist, wenn RICHARD mit Ihnen Sex hat, und sie endlich keine Jungfrauen mehr sind. Dann ist da noch die Story vom 6 Jährigen ROBBY, der sich im Internet Cafe mit seinem Bruder total ablacht, weil er eine Sexkontaktseite entdeckt hat, und eine Partnersuchende Frau im Chat über Analgeschichten verarscht, und sich als Erwachsener Sexgott ausgibt.

    Romantisch war es wieder wie man sieht als sich RICHARD, ruhig wie er ist in die impulsive CHRISTINE verliebt, die ja wirklich nett ist, und die ihm dabei hilft ein normaler erwachsener Mensch zu werden. Er hat schon lange das Gefühl von Liebe nicht mehr gehabt, und auch keinen Sinn in seinem Leben, er weiß nicht mehr wohin, seine Söhne nerven, aber da ist ja eben diese Taxifahrerin, und während des Filmes sieht man eben wie sie sich in ihn verliebt.

    Die 2 Jungs schreiben in der Zwischenzeit weiter und der 8 Jährige Negerknirps, zu Hause bei RICHARD dieses Mal beantwortet eben die Mails von der einen Frau die Ihre Finger im Arsch hat, und darüber sich freut was für ein geiles Gefühl das ist, und das sie gerne einen richtigen Schwanz hätte. Das ganze ist für den Knirps sicher ein Schock, für den Zuseher eher was Belustigendes.

    PETER hat durch das Internet inzwischen so viel Sexerfahrung dass er als Berater fungieren kann, für die ganzen 12 ¿ 14 Jährigen Mädchen in der Schule, die gerne Ihre Unschuld verlieren würden. Auch eine nette Zwischenstory, aber das ganze ist so langweilig umgesetzt, eher schwedisch ernst und intelligent sarkastisch, statt richtigerweise lustig wie ¿American Pie¿.

    MIRANDA, da gibt es noch darüber zu erzählen das die Darstellerin das sehr gut macht, sehr echt wirkt, das sie dauernd glaubt, das die Alten Leute die sie im Auto chauffiert, alle Junge Männer wären, wo sie Ihre geheimen Gedanken lesen kann. Man merkt, die Frau sucht einen Mann.

    Irgendwie erinnert mich der Film ein bißchen an ¿Magnolia¿ der war auch so ruhig kompliziert. Das ganze wirkt so richtig wie ein Episodenfilm, eine Geschichte, kurz behandelt, dann die nächste, dazwischen abgeschlossen, doch alle haben eine Verbindung. Z.B. als MIRANDA und CHRISTIAN sich eine Art Traumwelt erschaffen, von wo aus sie sich besser verstehen. Sie können sich dann Ihre geheimsten Dinge erzählen ohne Rot zu werden. Beide sind schüchtern.

    Re:Scharchitis - Teil 1
    heh Tuvok, der Film is nix für Kinder. Wieso siehst du dir immer Filme an, bei denen von Anfang an klar ist, dass sie dir zu "anstrengend" sind? Bleib doch bei Stinkern wie "Derailed".

    urfade - Teil 2
    Die Geschichte mit dem ROBBY, der ist erst 6, war lustig. Denn in einer Episode des Filmes, aus England übrigens, chattet er mit der Nachbarin und er meint zu Ihr. ¿Ich kacke Dir in Dein Arschloch. Und dann kackst Du die gleiche Kacke wieder zurück in mein Arschloch. Und dieses hin und her machen wir so weiter ¿ für immer!¿ Erschreckend wie Kinder heute sind, aber irgendwie lustig. Wenn man aufpasst in dem Film schläft man ein, denn der Film ist anstrengend, also einfach anschauen und vergessen. Übrigens die Schuhe die CHRISTINE im Film hat, sind die echten Schuhe von der Hauptdarstellerin. Und im Film war so ein Typ der Tai Chi trainierte, und auf einmal war er weg, vielleicht ein Filmfehler. Wenn ich mir langweilige Filme ansehe dann merke ich mir so was.

    Ja der Film ist auch romantisch, und eigentlich auch poetisch, aber ein bißchen langweilig, vielleicht weil er sich nicht entscheiden kann zwischen Gesellschaftskritischer Erotikfilm und Langweiliger Familien Unterhaltung mit einem Kübel Spaß.

    Mehr als 55 von 100 gebe ich nicht.


  • ein echt genialer film was für us-produktionen nicht so üblich is...voll lässig!

    einfach sehnswert:)!

  • total sehenswert
    total schade, wenn man ihn nicht gesehen hat!!!!!
    Ich hoffe, sie macht bald wieder einen film....