Mein Vater, der Held

 F 1991

Mon père, ce héros.

Komödie 105 min.
6.10
Mein Vater, der Held

André (Gerard Depardieu) reist mit seinem heranwachsenden Töchterlein nach Mauritius und erlebt dort so manche Überraschung...

André (Gerard Depardieu) ist von seiner Frau geschieden und kann nur wenig Zeit mit seiner 14-jährigen Tochter Veronique (Marie Gillain) verbringen. Deshalb will er mit ihr Weihnachten auf Mauritius verbringen, allein am Strand - das stellt er sich allerdings etwas zu traut vor, denn der Backfisch wird mittlerweile Flügge und hat außer Papa auch noch andere Männer im Kopf. Und die laufen ihr gleich in Form von Benjamin (Patrick Mille) über den Weg.

Der hat allerdings kaum ein Auge für Veronique, die prompt zu einem Trick greift: Sie gibt den Papa als ihren - wesentlich älteren - Liebhaber aus. Die Sache funktioniert auch, alle glauben es ihr, das "Paar" ist Gesprächsthema Nummer 1 am Strand und Ben findet Veronique gleich viel interessanter.

Allerdings erwachen in Andre nun Beschützerinstinkte und er will das Liebespärchen gleich wieder auseinander bringen. Die meisten anderen Besucher haben jedoch wenig Verständnis dafür, dass sich der "alte Lustmolch" in das junge Glück einmischt...
(Text: moviemaster.de)

Details

Gérard Depardieu, Marie Gillain, Patrick Mille, Catherine Jacob, Charlotte de Turckheim, u.a.
Gérard Lauzier
François Bernheim
Patrick Blossier
Gérard Lauzier

Kritiken

Kinoprogramm

Es sind uns keine Vorstellungen bekannt.

Film bewerten

0

User Kritiken

  • Daddy als Lover
    Eine romantische Sommerkomödie, die vom Talent der Darsteller und den fantasievollen Einfällen der Handlung lebt. Ein Urlaub, in dem die pubertierende Tochter Véronique (Marie Gillain) ihren Vater (Depardieu) als ihren Liebhaber ausgibt. Der pendelt zwischen Eifersucht und Schutzverhalten hin und her und liefert sich Rededuelle mit seiner Tochter. Und auch Vater ist für einsame Witwen noch interessant. (‘Die ist zwar kein Schlaganfall, aber ganz passabel.‘) 1991 hielt sich Depardieus barocke Körperfülle noch in Grenzen. Die Auswahl der Freunde von Véro ist recht unterschiedlich. Besonders amüsant sind dabei die Totalausfälle. Mit leichter Hand inszeniert, kann man Papa Depardieu beim Wasserskifahren, Reiten und Surfen bewundern. Er gibt sogar (etwas überraschend und unglaubwürdig!) den Pianisten. Dagegen ist er als Souffleur unter dem Balkon nicht schlecht. Das Loslassen von der Tochter ist am Ende noch akzeptabel, Vaters Happy End hingegen ist des Guten etwas zu viel. Nette Unterhaltung ohne Probleme. Die hat man wohl samt und sonders ebenfalls in den Urlaub geschickt. Stattdessen entstehen Helden in Sachen Liebe und Verständnis.