Milchwald

 D 2003
Drama 90 min.
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Sylvia Mattis (Judith Engel) lebt mit ihrem Mann Josef und ihren beiden Stiefkindern, dem siebenjährigen Konstantin und der achtjährigen Lea, in einer Neubausiedlung in der ostdeutschen Provinz. Sylvia kommt mit der Rolle als Hausfrau und Mutter nicht zurecht und fühlt sich vernachlässigt. Besonders das Verhältnis zu Lea überfordert sie, denn Lea lehnt Sylvia ab. Bei einer Einkaufsfahrt nach Polen gehen Sylvia die Nerven durch. Im Lauf eines Streits lässt sie die Kinder im polnischen Niemandsland zurück. Als sie Lea und Konstantin wieder aufsammeln will, sind sie verschwunden. Nach einer panischen und doch flüchtigen Suche fährt Sylvia schließlich besorgt und zugleich erleichtert nach Hause.

In der trotzigen Überzeugung, auch ohne Sylvia auszukommen, haben sich die Kinder alleine auf den Weg gemacht und sich in der Weite der märchenhaften Landschaft verlaufen. Erst bei Einbruch der Nacht nimmt sich Kuba Lubinski, ein junger Lieferant von Hotel-Artikeln, der Kinder an. Doch schnell ist er der Kinder überdrüssig und versucht sie loszuwerden. Zuhause hat Sylvia - hin- und hergerissen zwischen ihrem schlechten Gewissen und dem Wunsch, wieder von Josef gebraucht zu werden - alle Gelegenheiten verpasst, ihm die Wahrheit zu sagen. Bald glaubt Josef an eine Entführung und schreibt eine Belohnung aus. Tatsächlich meldet sich daraufhin Lubinski und sie vereinbaren eine Geldübergabe. Sofort macht sich Josef auf den Weg zum Treffpunkt. Sylvia begleitet ihn. Ein letztes Mal will sie Josef so nahe sein wie zu Beginn ihrer Liebe. Lubinski, der das Vertrauen von Lea und Konstantin inzwischen verloren hat, sperrt sie in seinen Wagen und fährt in Richtung Westen. Zwischen ihm und den Kindern, die ihrem "Entführer" entkommen wollen, entsteht ein zäher Kampf.

Details

Judith Engel, Horst-Günther Marx, Miroslaw Baka, Sophie Charlotte Conrad, Leonard Bruckmann, u.a.
Christoph Hochhäusler

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