Mission

 GB/USA 1986

The Mission

Drama, Abenteuer, Kriegsfilm / Antikriegsfilm 126 min.
7.50
film.at poster

Im 18. Jahrhundert kämpfen ein reuiger Sklavenhändler und ein idealistischer Pater an der Seite südamerikanischer Indios für deren menschenwürdiges Dasein und gegen spanische und portugiesische Kolonialherren. Als auch der Abgesandte des Vatikans nicht helfen kann, erwarten sie mit ihren Schützlingen den tödlichen Überfall durch die heranziehenden Soldaten.

Details

Robert De Niro, Jeremy Irons, Ray McAnally, Aidan Quinn, Cherie Lunghi, Liam Neeson, u.a.
Roland Joffé
Ennio Morricone
Chris Menges
Robert Bolt

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Mission gescheitert
    Allein die Hinführung zum Thema ist genial: die Annäherung des Missionars (Jemeny Irons) an die Eingeborenen mit Hilfe einer Flöte. Die himmlische Musik von Ennio Morricone verleiht dem spannenden Abenteuer zusätzlichen Glanz. Die Hauptrollen sind mit Weltstars besetzt. Wir erhalten eine aufregende Geschichtsstunde über die Missionierung in Südamerika im 18. Jahrhundert. Es geht um Macht und Einfluss, Missionsarbeit und Versklavung. Vier Gruppierungen versuchen auf Kosten der Indios ihr politisches Süppchen zu kochen: Spanien, Portugal, die katholische Kirche und der Jesuitenorden kämpfen gegen einander um territoriale Herrschaftsansprüche. Intensiviert wird die Handlung durch die exemplarische Darstellung von Einzelschicksalen. Da gibt es den missionierenden Jesuitenpater und den zum Orden übergetretenen früheren Sklavenhändler (Robert deNiro), der sich dem Befehl seiner Vorgesetzten widersetzt und seinem Gewissen folgt. Beeindruckend wie die finale Auseinandersetzung ohne Dialoge auskommt und nur durch ausdrucksstarke Bilder in Szene gesetzt ist. Bei dem Massaker gibt es keine wirklichen Sieger oder Besiegte. Alle verlieren – viele davon auch noch ihr Leben.