Moritz in der Litfaßsäule

DDR, 1983

Kinderfilm

Moritz träumt gern. Und vergißt dabei die Zeit. Und weil er auch noch gründlich ist, dauert beim ihm alles ein wenig länger, als es die Erwachsenen gern sehen. Seine Eltern sind immer in Eile - ihnen tötet Moritz mit seiner Langsamkeit den letzten Nerv. Und auch der Lehrer in der Schule verzweifelt an Moritz' Tagträumereien.
Da reicht es Moritz und er "zieht um" - "Es hat mir nicht mehr gefallen", hinterläßt er als Begründung, und richtet sich in einer Litfaßsäule auf dem Marktplatz ein. Und taucht damit ein in eine Phantasiewelt, in der er sich besser zurechtfinden kann.
In der Litfaßsäule wohnt eine sprechende Katze, die mit ihm über die wirklich wichtigen Fragen des Lebens redet. Moritz lernt Kitty, das Zirkusmädchen, kennen und freundet sich mit dem philosophisch angehauchten Straßenfeger an, der sein Arbeitsgerät in der Säule aufbewahrt. Und er bleibt in der Säule, bis er sich stark genug fühlt, um den Schritt nach Hause zurück zu wagen.


Länge: 86 Minuten, Farbe, FSK: frei ohne Altersbeschränkung, Altersempfehlung ab 5

  • Regie:Rolf Losansky

  • Autor:Nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Christa Kozik

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