Mu (Sanctuary)

Malaysia, 2004

FilmDrama

Min.80

Eine Stadt in Malaysia: Drei Lebensläufe, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben als den Schauplatz. Lai ist ein besessener Spieler, der sich seine Zeit in Spielhallen vertreibt; See arbeitet in einem Copyshop, wo sie endlose, monotone Tage verbringt; ein alter Mann schließlich findet Frieden und innere Ruhe, während er seine todkranke Gefährtin pflegt. Doch Verbindungen tun sich auf: See gibt sich alle Mühe, den Graben, der sich zwischen ihr und dem alten Mann vor langer Zeit aufgetan hat, zu überwinden, während gleichzeitig Lai ihre Bitten, seine Wettleidenschaft zu beenden, zurückweist. Sanctuary strahlt die gleiche Ruhe und Melancholie aus wie Min, der erste Spielfilm des viel versprechenden Regisseurs. Sein Nachfolger Sanctuary ist ein Familiendrama, das sich in den Einzelschicksalen der Figuren erst mit der Zeit abzeichnet. Man muss zunächst völlig in die realistische und bedächtige Atmosphäre eintauchen, die der Regisseur um seine Personen schafft, bevor man zu verstehen beginnt, welcher Art die Gemeinsamkeiten sind, die die Personen wie ein unsichtbares Band zusammenhält und ihr Leben bestimmt. Ho Yuhang gelingt es, in klaren Bildern die Isolation und die Barrieren darzustellen, welche die junge See zu überwinden sucht. (Farida Khali)

(Text: Viennale 2005)

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  • Regie:Ho Yuhang

  • Kamera:Teoh Gay Hian

  • Autor:Ho Yuhang

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