Mysterious Skin - Unter die Haut

 USA/NL 2004

Mysterious Skin

Drama 99 min.
7.70
Mysterious Skin - Unter die Haut

Über einen Zeitraum von zehn Jahren erzählt der Film die Geschichte des jungen Brian, der seit seinem achten Lebensjahr immer wieder Blackouts hat und sich nicht mehr erinnern kann, was in den Stunden zuvor geschehen ist.

Über einen Zeitraum von zehn Jahren erzählt der Film die Geschichte des jungen Brian (Brady Corbet), der seit seinem achten Lebensjahr immer wieder Blackouts hat und sich nicht mehr erinnern kann, was in den Stunden zuvor geschehen ist. Überzeugt, dass er von Außerirdischen entführt wurde, versucht er im Alter von 18 Jahren, den Hintergründen der merkwürdigen Geschehnisse auf die Spur zu kommen. Aber erst als Brian in New York den gleichaltrigen Strichjungen Neil (Joseph Gordon-Levitt) kennenlernt, der aus seiner Heimatstadt Kansas stammt und als Kind sexuell missbraucht wurde, offenbart sich der wahre, schockierende Hintergrund von Brians Gedächtnislücken ...

Details

Joseph Gordon-Levitt, Brady Corbet, Michelle Trachtenberg, Elisabeth Shue, Mary Lynn Rajskub, u.a.
Gregg Araki
Harold Budd, Robin Guthrie
Steve Gainer
Gregg Araki

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Von Aliens und bösen Onkels
    Der Film versucht eine konsequente Entwicklung von missbrauchten Jungen zum fürs spätere Leben gezeichneten Schwulen aufzuzeigen. Die nicht ganz ernst gemeinte zusätzliche Verbindung zum Missbrauch durch Aliens, die mit UFOs kommen, ist eine amüsante Erweiterung der Thematik. Hier wird dies nur dazu genutzt, um zu verdeutlichen, dass der leittragende Bub in ein schwarzes Loch ohne Erinnerung fällt. Ansonsten gibt es aber nicht viel zu lachen. Harte, homosexuelle Begattungsszenen gehen bis an die Schmerzgrenze. Kein Platz für Voyeure. Man sieht meistens nur die Auswirkungen auf den Gesichtern und spürt die Gewalt, die da im Spiel ist. Mary Lynn-24-Rajskub als Behinderte macht aus ihrer Nebenrolle das Beste. Die Eltern (u.a. Elizabeth Shue) bleiben farblos und sind bezeichnenderweise meist abwesend. Und am Ende bleiben die 'Gezeichneten' zurück, tief traurig und lebensunfähig, enttäuscht und elendig unglücklich. Ohne zu werten, ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben endet das Ganze dann. Das ist hart, aber durchaus realistisch.