Naomi

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Israel, F, 2010

Drama

Ein leidenschaftliches Drama über eine Dreiecksgeschichte, die keine ist, im heutigen Haifa.

Min.102

Ilan Ben-Natan, ein 58jähriger Universitätsprofessor der Astrophysik, gespielt von Yossi Pollak, liebt obsessiv-eifersüchtig seine viel jüngere Frau Naomi, fürchtet, ahnt die Einwirkung eines anderen Mannes. Das spannungsgeladene Drama zwischen Liebesgeschichte, Thriller und psychologischer Feinzeichnung klammert die israelischen Realitäten, die Gegenwart der Vergangenheit nicht aus. Die Dreiecksgeschichte ist in Wirklichkeit eine Vierecksgeschichte, in der die alte Mutter des eifersüchtigen Mannes eine immer größere Rolle einnimmt, letztlich zur bestimmenden emotionalen Kraft wird. NAOMI ist seit dem Film Festival in Venedig 2010 auf 12 Festivals erfolgreich gezeigt worden und Kandidat für über 10 weitere internationale Filmfestivals. Es ist der erste abendfüllende Spielfilm von Eitan Zur, der bisher durch Fernsehserien hervorgetreten ist. Eitan Zur betont in einem Interview, dass es im Film um mangelnde Kommunikation, Geheimnisse, Verdacht und Schweigen geht, die inneren Welten unserer Gefühle, Ängste, und Sehnsüchte. Der Film verbindet auf doppelte Weise die zwei zentralen Frauen unterschiedlicher Generationen mit der deutschsprachigen Kultur. Naomi, gespielt von Melanie Peres und die Mutter, gespielt von der immens erfolgreichen Theater- und Filmschauspielerin Orna Porat wuchsen beide in Deutschland auf. (Text: Filmarchiv)

IMDb: 5.8

  • Schauspieler:Yossi Pollak, Melanie Peres, Orna Porat, Suheil Haddad, Rami Heuberger

  • Regie:Eitan Tzur

  • Kamera:Shai Goldman

  • Autor:Edna Mazia

  • Musik:Adrien Blaise

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