Neue Projekte von Seidel und Derflinger sind gesichert

boses-spiele.pngConny Mirbach
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Bei der zweiten Sitzung im Jahr 2016 erteilte die Jury  des Filmfonds Wien, bestehend aus Roshanak Behesht Nedjad, Gabor Greiner, Peter Jäger, Andrea Willson und Gerlinde Seitner, insgesamt sechs Projekten Zusagen – Mittel in Höhe von 1,85 Millionen Euro wurden vergeben. Eingereicht waren 24 Projekte mit einer Antragssumme von etwa 5,5 Millionen Euro.

Spielfilmdebüt von Stefan Lukacs

COPS ist ein Polizei-Drama und das Spielfilmdebüt von Regisseur und Autor Stefan Lukacs, der sich bereits bei seinem Kurzfilm VOID mit Polizeigewalt beschäftigte. Die Produktion der Golden Girls erzählt die Geschichte des jungen WEGA-Auszubildenden Christoph, der nach dem Gebrauch seiner Schusswaffe mit Panikattacken zu kämpfen hat, die er jedoch vor seinem Umfeld verbirgt.

Seidels neues Projekt

Ulrich Seidl verfilmt mit BÖSE SPIELE die Geschichte eines Brüderpaars, das aus unterschiedlichen Gründen seine Heimat verlassen hat – Richtung Adria auf der Suche nach seinem Lebenstraum der eine, nach Rumänien der andere, in der Hoffnung auf einen Neubeginn. Nach einem späten Wiedersehen holt die Macht der Vergangenheit beide ein. Das Drehbuch entstammt wie gewohnt einer Zusammenarbeit mit Veronika Franz, die beiden Hauptfiguren verkörpern Michael Thomas („Import Export“) und Georg Friedrich. Der Film ist als österreichisch-deutsch-französische Koproduktion geplant.

Nina Proll als Produzentin und Hauptdarstellerin

Betrogen, verlassen und in einer tiefen beruflichen Krise steckt die exzentrische Schauspielerin Anna, als sie Feuerwehrmann Christian trifft, der jedoch noch sehr an seiner Ex-Frau Monika hängt. Reich an Turbulenzen ist die Liebeskomödie KOMPLETT VON DER ROLLE nach einem Drehbuch von Ursula Wolschlager und Nina Proll. Letztere ist auch als Hauptdarstellerin beteiligt, neben Christian Tramitz, Gregor Bloéb, Murathan Muslu und Nadeshda Brennicke.

Weiterer Projekte: Drama, Komödie, Coming-of-Age-Story

Nach ihrem erfolgreichen Spielfilmdebüt "Macondo" rückt Regisseurin Sudabeh Mortezai für ihren zweiten Spielfilm JOY eine junge Nigerianerin und ihren Weg zur Freiheit in den Mittelpunkt der Handlung. In Wien versucht sie dem Kreislauf von Ausbeutung, Prostitution und Illegalität zu entkommen.

Ein weiteres Projekt entwickelt die Freibeuter Film mit Johanna Moder. Ihr zweites Langfilmprojekt – nach "High Performance" – ist eine Komödie mit dem Arbeitstitel RUSSENSTORY, in der zwei befreundete Paare einem russischen Jugendfreund helfen, der in der Heimat aufgrund seines politischen Engagements in Schwierigkeiten geraten ist.

Die Komödie MATURA SPLASH stammt aus der Feder Roland Hablesreiters, der das Projekt mit der jungen Transmitter Film auch produktionsseitig betreut. Die Coming-of-Age-Geschichte erzählt von Außenseiter Hari, einer geplatzten Maturareise und wahrer Freundschaft. Der Stoff soll unter der Regie von Marc Schlegel umgesetzt werden.

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