Neun Monate (1976)

 H 1976

Kilenc Hónap

Independent 97 min.
6.20
film.at poster

Eine Arbeiterin löst sich von ihrem egoistischen Liebhaber und vertraut auf ihre eigene Kraft.

Mitte 1970er-Jahre. Die junge Arbeiterin Juli macht nebenbei ein Fernstudium auf der landwirtschaftlichen Hochschule. Der Werkmeister Bodnár verliebt sich in die unabhängige Frau und möchte mit ihr ein Verhältnis haben. Juli willigt schließlich ein, obwohl sie ein Kind hat. Bodnár will sie jedoch besitzen wie das Haus, das er gerade baut ...

In dieser Phase der ungarischen Nachkriegsfilmgeschichte rücken Frauen verstärkt in den Mittelpunkt von Filmplots. NEUN MONATE ist das gelungene Beispiel eines Frauenporträts, in dem die Hauptfigur bereits in der Lage ist, Ansprüche von Selbstverwirklichung an die Gesellschaft zu formulieren und zumindest teilweise durchzusetzen. Neu ist in diesem Fall, dass es sich nicht um die Repräsentantin einer höheren Bildungsschicht handelt, sondern um eine Arbeiterin. Der analytische Anspruch setzt eine visuelle Umsetzung voraus, die von dokumentarischer Genauigkeit geprägt ist, um der Realität des aktuellen Lebens gerecht zu werden. (Filmarchiv)

Details

Lili Monori, Jan Nowicki, Gyula Szersén, Dzsoko Roszics, Katalin Berek, Emil Kovacs, Géza Bodó, Peterne Lakatos, Hedvig Demeter, Lajos M. Szilagyi, Mária Dudás, Ferenc Somlo, Tibor Feher, Ildikó Szabó, Zoltán Hermann
Márta Mészáros
György Kovács (I)
Gyula Hernádi , Ildiko Korodi

Kritiken

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User Kritiken


  • Der Film war damals - ich habe ihn ca. 1981 gesehen - für mich sehr beeindruckend. Das Milieu wurde sehr gut dargestellt, aber das besondere an diesem Film war für mich, daß ich zum ersten Mal eine echte Geburt eines Kindes gesehen habe, mit allem Drum und Dran. Die Schauspielerin, die die Hauptrolle gespielt hat, war selbst schwanger und die Geburt ihres Kindes wurde hier gezeigt.