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02/03/2021

Wie "Die Eiskönigin" half, ein 60 Jahre altes russisches Rätsel zu lösen

Die Animationstechnologie von Disneys "Die Eiskönigin" half Wissenschaftlern dabei, ungeklärte Todesfälle zu lösen.

von Lana Schneider

Vor 62 Jahren kam am russischen Djatlow-Pass eine Gruppe von Bergsteigern ums Leben. Seitdem gilt der Fall als ungeklärtes Rätsel bei Wissenschaftlern, da die Todesursache nie restlos aufgeklärt werden konnte. Überraschenderweise lieferte Disneys Animationsfilm "Die Eiskönigin" nun wichtige Hinweise für das Versterben der Männer.

Bei dem Unglück kamen am 1. und 2. Februar 1959 neun erfahrene Bergsteiger ums Leben. Die Leichen wiesen zum Teil grausame Verletzungen auf, weshalb in den vergangenen Jahrzehnten Fremdverschulden nicht ausgeschlossen wurde. 

Um den Fall entstanden daraufhin einige Verschwörungstheorien. Wilde Thesen von einem Alien-Angriff, Yetis in den Bergen oder Experimenten der russischen Regierung kamen in Umlauf. "Stirb langsam 2"-Regisseur Renny Harlin nahm 2013 den Fall als Vorlage für seinen Horror-Thriller "Devil's Pass".

So konnte "Die Eiskönigin" die Todesfälle klären

Wie "National Geographic" berichtet, gaben nun die detaillierten Animationen im ersten Teil von "Die Eiskönigin" Aufschluss darüber, was passiert sein könnte. Zwei Forscher aus der Schweiz sahen den Disney-Film über Prinzessin Elsa, ihre Schwester Anna und das Königreich Arendelle.

In dem Film sind dank der Animationstechnologien eindrucksvolle Aufnahmen von Lawinen zu sehen. Die Forscher bemerkten die detaillierten Bewegungen des Schnees und befragten AnimateurInnen von Disney, wie sie diese kreierten. Anhand des Codes von "Die Eiskönigin" konnte Johan Gaume, einer der Forscher, eine Video-Simulation für den Djatlow-Pass erstellen. Damit konnte er beweisen, dass eine Lawine für die Todesfälle verantwortlich war. 

Zuvor schien eine Lawine eher unwahrscheinlich, da die Verletzungen zu grausam erschienen. Durch die Technologie wurde allerdings bewiesen, dass eine derartige Kraftausübung von Lawinen ausgehen kann. Inzwischen wurde die These von mehreren ForscherInnen geprüft und bestätigt. 

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