Neue ARD-Doku zeigt: So funktioniert Erdoğans System

Recep Tayyip Erdoğan vor schwarzem Hintergrund mit dem roten Schriftzug „ERDOĞAN“ und dem Logo der ARD.
Wer ist der Mann, der als allmächtiger Staatspräsident in der Türkei nahezu alle Befugnisse in seiner eigenen Hand vereint?

Recep Tayyip Erdoğan regiert die Türkei seit über 23 Jahren. Inzwischen hat er ein Ein-Mann-System etabliert, zugeschnitten auf ihn allein. Wie konnte er , der in einem ärmlichen Istanbuler Hafenviertel aufwuchs, der mächtigste und populärste Politiker der Türkei seit Atatürk werden? Die ARD-Doku-Serie „Erdoğan“ von Michael Wech und Kristina Karasu geht auf Spurensuche. In vier Teilen erzählt sie die Geschichte seines unaufhaltsamen Aufstiegs – als deutsche und als türkische Sprachfassung.

Diese Fragen stehen im Zentrum von „Erdoğan“

Die Dokuserie porträtiert Erdoğan wie unter dem Vergrößerungsglas - unvoreingenommen und analytisch – stets als charaktergetriebene Geschichte erzählt: mit Triumphen und Niederlagen, Tiefschlägen, Auswegen und Wendepunkten. Ist er Reformer oder „politisches Chamäleon“, das konsequent auf Machterhalt setzt?

Zum ersten Mal schildern ehemalige Weggefährten und Vertraute aus Erdoğans unmittelbarem Umfeld seinen Lebensweg vom unerschütterlichen Idealisten zum umstrittenen Machthaber. Ihre Erzählungen enthüllen den inneren Antrieb hinter seinem Aufstieg und die Mechanismen seiner Macht: Warum konnte Erdoğan politische Niederlagen immer wieder in Chancen verwandeln? Woher rührt der politische Instinkt, Schlüsselmomente zu erkennen und gezielt für sich zu nutzen? Wie gelang es ihm, zum unangefochtenen Alleinherrscher gewählt zu werden?

Wann ist „Erdoğan“ zu sehen?

  • 4 Folgen (á 35 Min.) ab Montag, 29.6.26 in der ARD Mediathek
  • 2 Folgen (á 35 Min.) am Mittwoch, 8.7.2026, 22:50 Uhr im Ersten
  • 4 Folgen (á 45 Min.) am Mittwoch, 15.7.2026, 22:15 Uhr im WDR Fernsehen