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© Constantin Film

News
07/02/2021

"Kaiserschmarrndrama" eröffnet Filmfest München

Bei der Eröffnung des Filmfest München übte Sebastian Bezzel per Video-Botschaft Kritik an Kunst- und Kulturschließungen.

München steht die kommenden Tage wieder ganz im Zeichen von Film und Fernsehen: Pünktlich zum Neustart der Kinos nach mehr als sechs Monaten Corona-Pause ist am 1. Juli auch das Filmfest München eröffnet worden. "Das ist sowas Besonderes, wieder hier im Kino zu sein", sagte Festivalleiterin Diana Iljine in ihrer Rede.

Den Auftakt machte die Krimikomödie "Kaiserschmarrndrama" rund um den niederbayerischen Dorfpolizisten Franz Eberhofer.

Gezeigt wurde der Streifen in fünf Spielstätten gleichzeitig, um die Gäste mit Abstand unterzubringen. Anders als in Vor-Corona-Zeiten war die Liste der prominenten Zuschauer jedoch kurz. Auf dem Roten Teppich posierten vor allem die Darsteller des Eröffnungsfilms vor Fotografen und Fernsehkameras wie Lisa Maria Potthoff, Simon Schwarz oder Christine Neubauer.

Bezzels Video-Botschaft

Eberhofer-Darsteller Sebastian Bezzel konnte nicht dabei sein, weil er gerade einen Film dreht. Seine Videobotschaft nutzte der 50-Jährige für einen Seitenhieb auf die bayerische Staatsregierung und die monatelangen Schließungen von Kunst und Kultur wegen Corona. "Kultur ist systemrelevant, gell Herr Ministermeister und Herr Oberpräsident oder wie auch immer."

Ministerpräsident erklärt seine Kino-Liebe

Eigentlich sollte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) das Festival eröffnen, das bis zum 10. Juli rund 70 Filme aus 29 Ländern zeigt. Er sagte jedoch kurzfristig ab und schickte stattdessen ein Video. Man habe versucht, für die von den Schließungen betroffene Kultur einen Ausgleich zu finden, sagte er darin. Das könne wahrscheinlich nie genug sein, aber Bayern habe mehr gemacht als andere deutsche Bundesländer. Ins Kino sei er schon seit frühester Kindheit gerne gegangen - wenn es gut lief. "Wenn die Noten nicht so toll waren, hieß es, diesmal kein Kinobesuch."

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