"Glee"-Star Kevin McHale kritisiert "The Price of Glee"

"Glee"-Star Kevin McHale kritisiert "The Price of Glee"

© Fox

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"The Price of Glee": "Glee"-Star bestreitet Beteiligung des Casts

"Glee"-Star Kevin McHale bestreitet die Beteiligung des Casts an der Doku und ist sichtlich unerfreut darüber.

von Maike Karr

12/13/2022, 04:49 PM

Die Musicial-Serie "Glee" war bei ihrer Veröffentlichung ein riesiger Erfolg und ihre Stars wurden sofort einem breiten Publikum bekannt. Der plötzliche Ruhm stellte ihre Leben von einen Tag auf den anderen auf den Kopf. Wie die SchauspielerInnen genau mit ihrer Berühmtheit umgegangen sind, wird in der Dokumentation "The Price of Glee" nachgegangen. Seht euch hier den Trailer dazu an. 

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Worum geht's in "The Price of Glee"? 

"The Price of Glee" erforscht die Auswirkungen der Serie auf das Fernsehen und die Popkultur. Außerdem zeigt die Doku-Serie noch nie veröffentlichte Interviews, die einen Blick auf das kontroverse Leben der DarstellerInnen auf und abseits des Bildschirms werfen, einschließlich des Todes von drei Stars.
Die Interviews für die kommende Serie umfassen sowohl die SchauspielerInnen als auch ihre Verwandten, FreundInnen und Mitglieder der Crew hinter der Serie wie DekorateurInnen, FriseurInnen, StylistInnen und PublizistInnen sowie Unterhaltungsjournalisten, die über die Serie berichteten. Dabei wird ein besonderer Blick auf die Tode von Naya Riviera, Cory Monteith und Mark Salling. 

Kritik an "The Price of Glee"

Meiner Meinung nach legt der Trailer einen starken Fokus auf die Tode der drei genannten "Glee"-Stars und der Titel der Dokumentation suggeriert, dass ihre Tode etwas mit der Serie und dem dazugehörigen Ruhm zu tun gehabt hätten. Doch Naya Riviera ist bei einem Bootsunfall gestorben und Mark Salling beging Selbstmord. Lediglich bei Cory Monteith läge die Vermutung nahe, dass sein Drogen-Problem, und damit auch seine Überdosis, etwas mit der plötzlichen Berühmtheit durch die Musical-Serie zu tun hat.

Die Konzentration auf deren Tode wirkt in meinen Augen fast schon ausbeuterisch und sollte deshalb kritisch betrachtet werden – insbesondere, da der "Glee"-Cast scheinbar nicht an der Dokumentation beteiligt war. Entgegen von dem, was der Trailer suggeriert, handelt die Doku aber nicht nur von den Toden der drei Stars, sondern auch von dem Leben des restlichen Casts und welchen Einfluss die Serie darauf hatte. Es trägt außerdem zur Beruhigung bei, dass auch die "Glee"-Crew und ihre Verwandten zu Wort kommen, sodass ein reales Bild der Vorkommnisse erstellt werden kann. 

"Glee"-Cast doch nicht an Doku beteiligt? 

Natürlich hatte "Glee" sehr wohl ihre Probleme. In einer kürzlich erschienenen Folge seines Podcasts "And That's What You Really Missed" verriet Artie-Darsteller Kevin McHale zusammen mit seiner ehemaligen Kollegin Jenna Ushkowitz, dass das Phänomen Glee zeitweise einem Albtraum gleichkam, weil der Cast nach Abschluss der Dreharbeiten zu einer Staffel sofort auf Tournee gehen mussten, was sie verständlicherweise erschöpfte.

Hinzu kommt, dass die Gerüchte über Fehden hinter den Kulissen ein schlecht gehütetes Geheimnis sind: Viele der Stars der Serie haben bereits erklärt, dass Fehden tatschlich vorkamen. In den Berichten wurde jedoch nie darauf hingewiesen, dass der Druck einen von ihnen an die Belastungsgrenze brachte. 

Kevin McHales Tweet zeigt deutlich, was der ehemalige "Glee"-Schauspieler von der Doku "The Price of Glee" hält und was er von der Aussage der Autorin Ashley Ray hält, dass der Cast an der Doku beteiligt gewesen zu sein. 

Nach der Aussage des Artie-Darstellers korrigiert sich die Autorin und schreibt, dass "nicht crew und cast", sondern "Crew und Familie" der Opfer in der Dokumentation zu sehen wären. Für sie mache das jedoch "keinen großen Unterschied". 

"The Price of Glee" erscheint am 16. Januar auf Discovery+, das unter anderem über Sky verfügbar ist.

Wer Selbstmordgedanken hat oder an Depressionen leidet, sollte sich an vertraute Menschen wenden. Oft hilft bereits ein einzelnes Gespräch. Wer für weitere Hilfsangebote offen ist, kann sich rund um die Uhr kostenlos unter der Rufnummer 142 an die Telefonseelsorge wenden. Sie bietet schnelle erste Hilfe an und vermittelt ÄrztInnen, Beratungsstellen oder Kliniken. www.suizid-praevention.gv.at

Hier findest du Beratungsstellen bei Drogen- und Alkoholabhängigkeit.

Betreuung und Beratung findest du auch beim Verein Dialog oder bei der Suchthilfe

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