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05/11/2021

Die 7 traurigsten Tode von Filmcharakteren

Manchmal kann auch der Tod einer fiktiven Figur tiefe Spuren hinterlassen.

von Oezguer Anil

Beim Filmschauen kann man schon einmal vergessen, dass die Figuren nur fiktiv sind, doch auch wenn die Charaktere nicht wirklich existieren, gehen uns ihre Tode dennoch manchmal näher, als wir eigentlich zugeben wollen.

Das sind die 7 traurigsten Tode von Filmcharakteren:

Logan

Professor X war eine der angesehensten und intelligentesten Figuren aus dem "X-Men"-Universum. Er hat zahlreiche MutantInnen ausgebildet und für eine bessere Welt eingesetzt, auch wenn er oft auf verlorenem Posten gekämpft hat. In "Logan" sieht man, wie er in einem unmarkierten Loch neben einer Straße begraben wird.

Die Tatsache, dass so eine wichtige Persönlichkeit für immer in der Anonymität verschwindet, macht diesen Verlust besonders tragisch.

I am Legend

In "I am Legend" ist Will Smith der scheinbar letzte menschliche Bewohner New Yorks. Die gesamte Menschheit ist zu Zombies mutiert und Smith kämpft nur mit seinem Hund Sam an der Seite ums Überleben. Seit Jahren ist der Schäferhund seine einzige Stütze und als dieser auch noch von einem Zombie gebissen wird, droht ihm die völlige Einsamkeit.

Der Versuch, ihn mit einer Spritze zu heilen, misslingt, und um nicht von ihm gefressen zu werden, muss Smith seinen zum Zombie mutierenden vierbeinigen Freund mit bloßen Händen erwürgen.

Das Damengambit

In "Damengambit" wächst Beth in einem Waisenhaus auf. Der Schulwart Shaibel ist zwar ein mürrischer alter Mann, aber bringt ihr das Schachspielen bei. Er bleibt von den Erfolgen seiner Schülerin unbeeindruckt und zeigt ihr nie seine fürsorgliche Seite.

Als Beth nach seinem Tod in seinen Keller geht, entdeckt sie, dass Shaibel über all die Jahre hinweg jeden Zeitungsartikel über sie aufbewahrt hat. Sein Verlust schmerzt besonders, da er eine Art Vaterfigur für Beth war.

Die Verurteilten

Brooks war zwischen 1905 und 1955 Gefangener in der Justizanstalt. Nachdem er als alter Mann entlassen wird, ist er mit der Welt, die ihn umgibt, überfordert. Autos dominieren das Straßenbild und mit einem Job an der Supermarktkassa ist er auch überfordert. Er schreibt einen Brief an seine Freunde im Gefängnis und erklärt ihnen, dass er einfach nicht mehr in diese Welt passe. Alpträume plagen ihn, er sieht keinen Ausweg mehr und begeht schließlich Selbstmord.

Bambi

Während Bambi mit seiner Mutter durch die Schneelandschaft streift, finden sie erste Grashalme, die den Frühling andeuten. Glücklich über ihren Fund schlagen sie sich den Magen voll, doch plötzlich raschelt es im Gebüsch. Bambi und seine Mutter rennen davon, ein Schuss ertönt, und während Bambi voller Angst in den Wald rennt, verliert er seine Mutter aus den Augen. Als er sich schließlich umdreht und verzweifelt nach seiner Mutter ruft, ist ihr Tod bereits gewiss.

Green Mile

Nachdem John Coffey wegen eines Doppelmordes, den er nicht begangen hat, zum Tode verurteilt wird, kommt er in den Todestrakt und lernt die dortigen Wärter kennen. Schnell zeigt sich das große Herz des Hünen und er freundet sich mit jenen Männern an, die ihn schließlich exekutieren müssen. Als das Urteil am Ende tatsächlich vollstreckt wird, brechen selbst die hartgesottenen Wärter in Tränen aus und das gesamte Gefängnis versinkt im Anblick dieser Ungerechtigkeit in absoluter Finsternis.

Oben

Wohl kaum eine andere Sequenz aus einem Animationsfilm bleibt einem so stark in Erinnerung wie jene, in der Carl mit seiner Frau zusammenkommt und sie anschließend verliert. Durch die tragische Vergangenheit verstehen wir, warum der alte Mann so mürrisch ist. Vor allem die emotionale Musik und die kontrastreichen Bilder kreieren einen berührenden Moment, den man auch nach dem Film nicht vergisst.

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