``O´´

 USA 2001
Drama 25.01.2002 
film.at poster

Shakespeares Othello, verlegt an eine Highschool in die amerikanischen Südstaaten.

Eine moderne Lesart von William Shakespeares Klassiker "Othello", verlegt an eine zeitgenössische Schule in die amerikanischen Südstaaten.

Als einziger Dunkelhäutiger kann sich der integre Odin James (Mekhi Pfifer) hier als beliebtester Schüler des Instituts fühlen, da er nicht nur ein begnadeter Basketballspieler von NBA-Format, sondern ein in jeder Hinsicht einnehmender Mensch ist. Seine Liebesbeziehung zu der Rektorentochter Desi Brable (Julia Stiles) ist tief und reif, während Odin im Sportlehrer Duke Goulding (Martin Sheen) einen väterlichen Mentor gefunden hat. Doch ohne dass es einer der Schüler oder der Erwachsenen ahnt, wächst unter der gesunden Oberfläche ein Geschwür heran, das Eifersucht, Rankünen und fatale Folgen nach sich ziehen wird. Denn der Sohn von Coach Goulding, der scheinbar bescheidene und charmante Hugo (Josh Hartnett), trägt Hass gegen Odin in seinem Herzen, der statt seiner Vaterliebe und Popularität genießt. Mit teils unfreiwilliger Hilfe einiger anderer Schüler wie dem zweitbesten Basketballspieler Michael (Andrew Keegan), dem wohlhabenden Außenseiter Roger (Elden Hanson) oder dem Mauerblümchen Emily (Rain Phoenix) entwickelt Hugo einen perfiden Plan, der ganz allein darauf abzielt, Odin zu zerstören. Dieser ahnt davon nichts und lässt sich offenen Herzens auf Desi ein - um so tiefer sitzt der Stich, als er durch Hugos Manipulationen in ein eifersüchtiges Wrack verwandelt wird und nicht nur seine Laufbahn zu ruinieren droht, sondern seine Schmerzen in Aggressionen kompensiert.

Und während Hugo aus dem Dunkeln die Fäden zusammen zieht, entladen sich mit erschreckender Konsequenz die aufgestauten Emotionen, Ängste und Lügen, bis es zu spät ist für Opfer - und Täter...

Details

Mekhi Phifer, Josh Hartnett, Julia Stiles, Elden Henson, Andrew Keeganb, Rain Phoenix, John Herd, Anthony Johnson, Martin Sheen
Tim Blake Nelson
Jeff Danna
Russell Lee Fine
Brad Kaaya, nach William Shakespeare
Concorde

Kritiken

Kinoprogramm

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User Kritiken

  • Nicht schlecht
    O


    Was für ein langer Filmtitel. O, Ohje, Ohjemine, Oh Wow, Ohrschmalzmäßig, O wie ODIN JAMES
    ( Mekhi Phifer ) spielt den Mohr, den Neger, weil er einer ist, den Typ der dann die weiße Stute jagd.
    Das ganze spielt sich auf einer High School ab. Der Film sollte eigentlich 1999 ins Kino kommen, da war aber in den USA der Horror auf der High School, mit den Mörderischen Mordfällen. ODIN ist auf einem Eliteinternat untergebracht, und er ist der einzige Neger auf der Schule. Er kann fantastisch Basketball spielen, und ist sozusagen mehr als ein Schulmaskottchen, er ist einfach der Held. Die Ganze Schule wartet auf das Spiel, das wichtigste in den Klassen ist das Gespräch um die allwöchentlichen Spiele. Es wird heftig trainiert ununter brochen. ODIN ist nicht nur ein Spieler den sogar die NBA will, sondern er ist vor allem ein Mensch der sehr einnehmend ist. Am besten weiß das HUGO GOULDING ( Josh Hartnett ) sein angeblich bester Freund, dessen Vater Coach DUKE GOULDING ( Martin Sheen ) der Trainer der Sportabteilung der Schule ist. ODIN ist in die Tochter des Rektors verliebt. DESI BRABLE ( Julia Stiles ), ist eines der beliebtesten Mädchen der Schule. Sie sieht fantastisch aus, ist intelligent, unglaublich erwachsen, gerade mal 18 Jahre alt, wie alle in dem Streifen.
    Die ganze Schule weiß das ODIN und DESI zusammen sind, und eigentlich sind alle froh, nur einer nicht. HUGO. Der ist der beliebteste Schüler auf dieser High School, alle Mädchen himmeln ihn an, oder zumindestens alle, außer DESI. Sie haßt Leute die so beliebt sind. HUGO ist rasend vor Eifersucht. Sein Traum ist nicht Baskettballspieler zu werden, sondern DESI zu bekommen. Und vor allem eines noch, er will endlich die Gunst seines Vater gewinnen. Jedesmal wenn es um was wichtiges im Spiel geht, ist er der vom Vater am meisten zusammengeschissen wird. Er ist zwar einer der besten Schüler der Klasse und der ganzen Schüler, aber sein Vater kümmert sich überhaupt nicht darum. Er hat nur noch Augen für ODIN. HUGO bleibt nur noch eines über, er muß eine Art Geschwür aussetzen, eine Art Racheakt das er endlich das bekommt was ihm zusteht. DESI´s Liebe. Dazu benutzt er den Außenseiter ROGER, dem er einredet, das ODIN und DESI ja schon bald Schluß machen, und das DESI in ihn verliebt ist. Auch MICHAEL seinen Kumpel, den 2. Besten Spieler der Schule benutzt er. Er versucht MICHAEL und DESI in eine Art Platonische Freundschaft zu verwickeln und bringt die beiden so oft wie möglich zusammen. ROGER erzählt er das DESI ihn mag, und benutzt ihn noch dazu als Lockvogel, der ihm helfen soll, das die beiden, ODIN und DESI auseinandergehen. DESI wohnt mit EMILY zusammen, einem wahren Mauerblümchen, das HUGO ganz und gar benutzen kann, nach Strich und Faden, der Trick bei so Botanikmädels ist einfach nur eines, wilder Sex. Langsam nähert er sich immer mehr seinem Freund ODIN, der ihn immer mehr vertraut, überhaupt als er es komisch findet das MICHAEL und DESI so oft zusammen sind. Überhaupt weil MICHAEL, die beiden, ODIN und DESI zusammengebracht hat. DESI mag MICHAEL und ist mit ihm ja auch gerne zusammen, aber sie liebt ODIN, der wiederum eine neue Krankheit an sich entdeckt: Eifersucht. Eines Tages schenkt er einen ganz wertvollen Besitz seiner geliebten, ein uraltes Halstuch. Das soll immer im Familienbesitz sein, DESI gehört ja bald zu seiner Familie, jedenfalls hofft er das. HUGO wittert seine große Chance, wenn MICHAEL das Tuch bekommt, und ODIN es erfährt, glaubt er das DESI ihn betrügt. Ein wahrhaft teuflischer Plan. EMILY kann noch von großem Nutzen sein. HUGO denkt sich das die blöde Kuh eh nichts weiß. Durch Manipulation wird aus HUGO ein Eifersüchtiges Wrach, genau das was HUGO will, denn sein Plan für die Zukunft ist teuflischer als einer nur sein kann. Aufgestaute Ängste und Emotionen machen das übrige.
    95 im Kino, zu sehen, wenn man die Filme ¿ Boy´s don´t Cry ¿,

    Re: Nicht schlecht
    Wenn man die Filme ¿ Boy´s don´t Cry ¿, ¿ Hamlet ¿, Save the Last Dance ¿, oder gar
    ¿ He got Game ¿, ¿ The Virgin Suicides ¿, ¿ South Central ¿ In den Straßen von L.A. ¿ mag wird einem dieser auch gefallen. Das ganze Drama ist so realistisch wie das Video einer Überwachungskamera, es gibt keinen unnötigen Pathos, und die Story ist wundervoll läßig in die heutige Zeit rübergebracht. Viel besser als so manche Möchtegerne Shakespeare Verfilmung. Die alten Storys sind doch die besten. Man glaubt es gar nicht wie alt die Geschichte ist, und immer noch so aktuell. Man merkt auch bei diesem Film das er gut ist, weil fast keiner schimpft, keine unnötigen ordinären Dinge vorkommen, Es gibt eine Menge gute Erotik, keine unnützen Komischen Szenen, und es ist kein Horror dabei. Das ganze ist einfach ein sehr gutes, trauriges Drama. Die Story kennt wohl eh fast jeder, und weiß auch wie sie ausgeht. Sie hält sich sehr gut an die Original Vorlage. Othello mal neu zu erleben ist schon eine gute Sache. Die Schauspieler, allen voran Julia Stiles, spielen wirklich sehr gut, sie sind alle richtige gute Jungstars, die das Schauspielern eigentlich gar nicht erlernen müßen, sie können es einfach. Josh Hartnett paßt einfach wundervoll in die Rolle des Jago von damals. Man hat auch zeitweise das Gefühl wie schrecklich es sein muß in der eigenen Familie einfach die Nebenrolle zu spielen, er bringt das sehr gut rüber. Die Story hätte eigentlich ruhig länger gehen können, dann wäre sie auch nicht langweiliger geworden, im Gegenteil. Das Kino war eigentlich ziemlich leer, für einen neuen Film, und man sieht mal wieder auf was die Leute abzielen, auf irgendwelchen billigen Mainstream wie Oceans Eleven, oder Mulholland Drive, oder Wonderboys, oder was weiß ich, Filme die eh ziemlich langweilig sind. Der dagegen ist nicht nur empfehlenswert, er hat auch einige sehr gute Aussagen, bezüglich des Lebens, und er bringt auch einige gute Ethische Gedanken rüber. Ein Film wo man eigentlich gar keine Lust hat, mit Obstkernen im Kinosaal auf Billiardeurjagd zu gehen oder auf Kinobesucherköpfejagd, zum Üben von Moorhuhn Teil 4.
    Der Film ist einfach zu empfehlen, es spielen alle gut, und schade das er nicht schon früher rauskam. So wirkt das ganze wie aus dem Jahre 1999.

    Gut, geradlinig, interessant, eine wirklich empfehlenswerte Story

    79,11 von 100

  • sorry mr.shakespear!
    Ich habe den film grad vor 40 minuten gesehen, und ich muss gestehen, das ich mich echt nicht erinnern kann, wann ich zuletzt SOOOO laut und lang gelacht habe! Echt, ist der flop des jahres, ein films mit tollen schauspielern, die ganz scheuslich spielen und eine ganz wunderschöne geschichte die völlig ruiniert wird.
    Die letzten 30 minuten, haben ALL LEUTE im kino gelacht, es war einfach unglaublich, ist mir nie zuvor passiert, aber ich konnte nur echt laut lachen.
    Ich würde sagen - einer der schlechtesten filme die ich zuvor gesehen habe, ein totaler flop.

    Re: sorry mr.shakespear!
    kann ich nur bestätigen. eigentlich eine frechheit dieser film. scheiße pur - und unfassbar peinlich. ich möchte nie jemanden begegnen, dem solche filme gefallen.

    Re: Re: sorry mr.shakespear!
    Ich bin's wieder, wollte nur dazu noch was sagen: Genau, was die susi gesagt hat, meine ich auch. Und die 10 minuten sex-szene? Die war sooo peinlich, ich meine, fällt der film nicht in die categorie "teenie film"? Sogar nicht alle R18 filme zeigen so was, es sah so billig und schmutzig auch, ich fand es einfach wiederlich! So eine unverschämtheit, find ich, schakespear's geschichte zu nehmen, und so nen scheiss daraus zu machen. der film macht keinen sinn, und wenn ich nicht im voraus wissen würde, dass das ein re-mak von othello ist, würde ich es nicht mal ahnen.

  • Shakespeare's Leiden
    Gut 15 Minuten dauert es, bis der Othello Plot ansatzweise ersichtlich ist.
    Odin wird schlecht etabliert (seine krankhafte Eifersucht kommt erst raus nachdem er mit der angeblichen Untreue seiner Freundin konfrontiert wird). Sein Charakter paßt ausserdem nicht zu Othello. Odin wie er uns am Anfang präsentiert wird, ist einfach nicht der Typ der sich so leicht manipulieren läßt. Er ist nicht der Typ der seine Freundin aus Eifersucht tötet !
    Zwischendurch wird hinundwieder ne Priese Schwarz-Weiss Problematik eingestreut. Jedoch hölzern und lustlos.
    Schwierig wird es bei der Frage des Protagonisten.
    Denn hier spaltet sich der Film ! Hugo, der Intrigant, welcher von seinem Vater beachtet werden möchte, ist seinerseits eine Art Protagonist. Hugo und Odin. Es gibt keinen richtigen Gegenpol. Der wäre theoretisch Hugo's Vater (der ja der Auslöser ist), welcher jedoch in der zweiten Hälfte des Films komplett untergeht.
    Hugo's Geschichte ist besser verarbeitet als Odins, wessen Motive, familierer Hintergrund unsw. schwach definiert werden.
    Zuguter letzt ... das Basketball Team Umfeld...
    der braucht in der ersten Hälfte Filmmässig viel mehr platz als notwendig. Manche werden wohl sagen
    "sonst sehen sich das die Leute nicht an"
    Aber ich glaube das gerade Shakespeare Stoffe heutzutage genügend bekannt sind um so akzeptiert zu werden wie sie sind ! Die zweite Hälfte (mit weniger Basketball) des Films wird ausserdem um Klassen besser als der erbärmliche Anfang (die ersten 20 Minuten wurden mit vielen austauschbaren, schwach inszenierten Szenen vergeudet).
    Nur ist der Schluß, gerade durch diesen Beginn leider unglaubwürdig !

    Anfang 1, zweite Hälfte 6,5
    -> 4/10