Österreichischer Filmpreis: Die Nominierten

Akaddoef_Logo_neg_150dpi.jpgAkademie des österreichischen Films
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Es ist wieder soweit, die Award-Season beginnt und den Anfang macht der Österreichische Filmpreis. Am 6.12. wurden die Nominierten in den 16 Kategorien vorgestellt. Die großen Favoriten sind Barbara Alberts Romanverfilmung „Licht“ mit 14 und Adrian Goigingers Debutfilm „Die beste aller Welten“ mit 9 Nominierungen.

Stars

In der Kategorie „Bester Spielfilm“ sind neben den oben genannten auch Arman T. Riahis Culture-Clash Komödie „Die Migrantigen“ und Monja Arts Coming of Age-Drama „Siebzehn“ nominiert. Für die beste weibliche Hauptrolle konkurrieren neben Verena Altenberger ("Die beste aller Welten") und Maria Dragus ("Licht") auch die französische Starschauspielerin Adele Haenele ("Die Blumen von gestern"). Bei den männlichen Hauptrollen dürfen sich neben den österreichischen Publikumslieblingen Josef Hader ("Wilde Maus") und Tobias Moretti (Die Hölle) auch Devid Striesow ("Licht") und Lars Eidinger ("Die Blumen von gestern") Hoffnungen auf einen Preis machen.

Kunst und Kommerz

Als bester Dokumentarfilm sind neben Ruth Beckermanns Diagonale Gewinner "Die Geträumten" auch der Publikumsmagnet "Bauer Unser" von Robert Schabus nominiert. Michael Glawoggers und Monika Willis filmisches Essay "Untitled" darf sich neben der Nominierung als Bester Dokumentarfilm auch Hoffnungen auf vier weitere Preise machen. Für den erfolgreichen Nachwuchs der österreichischen Filmlandschaft ist vor allem die Filmakademie Wien verantwortlich. Drei von vier Nominierten in der Kategorie "Bester Kurzfilm" studieren bei Wolfgang Murnberger und Michael Haneke.

Grafenegg

Der österreichische Filmpreis wird heuer zum 8. Mal vergeben und findet zum dritten Mal im niederösterreichischen Grafenegg statt. Als Antwort auf die #metoo Debatte, die in der Filmbranche ihren Ursprung nahm, verkündete der Präsident der österreichischen Filmakademie Stefan Ruzowitzky die Errichtung einer Ombudsstelle, bei der sich Opfer von Übergriffen melden könnten. Ein wichtiger Schritt in einer streng hierarchisch strukturierten Branche. Die Verleihung findet am 31. Jänner in Grafenegg statt.

 

Hier die Nominierungen im Detail:

Bester Spielfilm

Die beste aller Welten

Licht

Die Migrantigen

Siebzehn

 

Bester Dokumentarfilm

Bauer Unser

Die Geträumten

Untitled

 

Bester Kurzfilm

Die Last der Erinnerung

Mathias

Nelly

Die Überstellung

 

Beste weibliche Hauptrolle

Verene Altenberger (Die beste aller Welten)

Maria Dragus (Licht)

Adéle Haenel (Die Blumen von gestern)

Violetta Schurawlow (Die Hölle)

 

Beste männliche Hauptrolle

Lars Eidinger (Die Blumen von gestern)

Josef Hader (Wilde Maus)

Tobias Moretti (Die Hölle)

Devid Striesow (Licht)

 

Beste weibliche Nebenrolle

Gerti Drassl (Liebe möglicherweise)

Magdalena Hirschal (Die Migrantigen)

Katja Kolm (Licht)

Maresi Riegner (Licht)

 

Beste männclieh Nebenrolle

Georg Friedrich (Wilde Maus)

Lukas Miko (Die beste aller Welten)

Michael Pink (Die beste aller Welten)

Friedrich von Thun (Die Hölle)

 

Beste Regie

Barbara Albert (Licht)

Adrian Goiginger (Die beste aller Welten)

Stefan Ruzowitzky (Die Hölle)

 

Bestes Drehbuch

Adriasn Goiginger (Die beste aller Welten)

Kathrin Resetarits (Licht)

Arman T. Riahi, Aleksandar Petrovic, Faris Rahoma (Die Migrantigen)

 

Beste Kamera

Attila Boa (Untitled)

Christine A. Maier (Licht)

Benedict Neuenfels (Die Hölle)

 

Bestes Kostümbild

Veronika Albert (Licht)

Cinzia Cioffi (Attack of the Lederhosenzombies)

Monika Gebauer (Die beste aller Welten)

Gioia Raspé (Die Blumen von gestern)

 

Beste Maske

Jens Bertram, Nannie Gebhardt-Seele (Die Hölle)

Helene Lang (Licht)

Tim Scheidig (Die beste aller Welten)

 

Beste Musik

Lorenz Dangel (Licht)

Ben Fowler(Mindgamers)

Wolfgang Mitterer (Untitled)

 

Bester Schnitt

Ingrid Koller (Die beste aller Welten)

Niki Mossböck (Licht)

Karina Ressler (Tiere)

Monika Willi (Untitled)

 

Bestes Szenenbild

Endi Löser (Wir töten Stella)

Isidor Wimmer (Die Hölle)

Katharina Wöppermann (Licht)

 

Beste Tongestaltung

OT: Manuel Siebert, SD: Matz Müller, Erik Mischijew (Untitled)

MI: Tobias Fleig

OT: Marius Emil Stanescu, SD: Bernd Dormayer  (Mindgamers)

MI: Marco Zinz, Alexander Koller, Michael Plöderl

OT: Dietmar Zuson, SD: Nils Kirchoff   (Die Migrantigen)

MI: Bernhard Maisch, Manuel Meichsner

OT: Dietmar Zuson SD: Christian Conrad (Licht)

MI: Alexander Koller

 

Özgür Anil

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